Das recht unbeständige Wetter und auch ein wenig „Stress“ auf der Uni sorgen dafür, dass für Outdoor-Klettereinlagen etwas die Luft fehlt. Felix hatte vor einiger Zeit aber schon einen Tauchgang im Grüblsee mit Kollegen Felix ausgemacht und so ging es dann am 08.06.16 Richtung Steiermark. Zwei Nächte wurden im Almdorf Präbichl verbracht und so ging es nach der ersten Nacht dann in 10 Fußminuten zum See. Sabine und auch der restliche Staff der höchstgelegenen Tauchbasis Europas waren sehr freundlich und man fühlte sich gleich sehr gut aufgehoben. Nach kurzem Briefing ging es dann auch schon los… Was man dort unten so alles bestaunen konnte sehr ihr hier :
Adventures von Steffi und Felix
Willkommen auf dem Blog von Steffi und Felix. Wir leben in Innsbruck und sind öfters in der wunderschönen Region rund um Tirol unterwegs. Wir lieben den (Berg-)Sport und nutzen den Blog um immer mal wieder über Touren, Reisen oder Erlebnisse zu berichten.
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Nachdem sich das Wetter immer noch nicht so ganz stabilisieren will haben wir hier noch ein paar passende bewegte Bilder aus Oltre Finale. Als wir Mitte Mai dort klettern waren war das Wetter auch nicht immer ganz berechenbar, aber zum Klettern hat es allemal gereicht bzw. war eigentlich sogar sehr gut. Viel Spaß beim schauen und wer mag, darf das Video auch gerne teilen 🙂
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Um die letzten recht ergiebigen Schneefälle Ende (!) Mai auszunutzen, beschlossen Felix und Matze noch eine Skitour in Angriff zu nehmen. Mal schauen, ob das nun wirklich die letzte der Saison bleiben wird 😀 Um noch möglichst viel Schnee zu erwischen, sollte möglichst hoch gegangen werden und am besten nordseitig. Die Wahl fiel auf die Große Seekarspitze (2.679m) im Karwendel. Um zum Ausgangspunkt der Tour zu gelangen, mussten die Fahrräder gesattelt werden, um den langen Zustieg von Scharnitz über den Karwendeltalweg zu verkürzen. Ein weiteres „Problem“ war, dass kein Auto zur Verfügung stand, weswegen der letzte Zug um 23:20 Uhr von Innsbruck nach Scharnitz genommen wurde, da der früheste erst gegen 07:00 Uhr geht, was zu spät gewesen wäre. Am Parkplatz des Karwendelweges wurde daher biwakiert, um noch ein paar Stunden Schlaf zu sammeln, bevor es um 04:30 Uhr Richtung Karwendelhaus losging. Die Forststraße des Karwendelweges führte direkt durch den Talboden, bis an einem Wildfütterungsstand nach rechts in Richtung Karwendelbach abgebogen wurde, um dort die Fahrräder stehen zu lassen und weitere Höhenmeter über einen Jägersteig zu sammeln. Der Steig war erstaunlich gut und leicht zu finden, weshalb bald das Neunerkar auf ca. 1650m erreicht wurde, wo endlich die Ski vom Rücken unter die Füße wanderten. Die Orientierung in dem Kar ist nicht allzu schwierig, aber trotzdem war es fein, dass bereits eine Spur vorhanden war. So folgten wir dem Neunerkar bis auf 2388m, wo wir die Breitgrieskarscharte erreichten. Von dort wurden die letzten Höhenmeter an der Biwakschachtel vorbei bis zum Skidepot der großen Seekarspitze in aller Gemütlichkeit zurückgelegt, da wir sehr gut in der Zeit waren und um Punkt 10:00 Uhr am Gipfel standen. Nach einer stärkenden Jause ging es den Aufstiegsweg wieder zurück, wobei der Schnee gut, aber nicht perfekt war. Der Neuschnee war wohl Schuld daran, dass sich noch kein wirklicher Firn bilden konnte, da die Schneedecke noch nicht tragfähig genug war. Aber für Ende Mai durfte man wirklich nicht meckern. Bei unserem Zustiegsschuhdepot wurden die Ski wieder geschultert und es ging auf dem Jägersteig talwärts und mit den unten erreichten Mountainbikes wieder zum Ausgangspunkt nach Scharnitz. Leider verpassten wir den nächsten Zug nach Innsbruck um 2 Minuten, weshalb wir „gezwungen“ waren, uns noch ein Radler und Schnitzel zu gönnen, bis wir mit dem nächsten Zug um 15:30 Uhr zurück nach Innsbruck fahren konnten.
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Bungy Arbeiten wurde aufgrund des starken Föhns abgesagt, der dennoch vorherrschende Sonnenschein und die warmen Temperaturen ermöglichten uns, dass wir mit Hannes und Weezy in die Sellatürme fuhren, um unsere erste alpine Mehrseillängentour zu klettern.
Trotz kleiner Startprobleme (wir haben unsere Gurte vergessen und mussten somit in Steinach umdrehen und noch einmal zurück nach Innsbruck 🙂 ) waren wir um 11:00 Uhr dann top motiviert am Parkplatz am Sellajoch.
Bereits auf der Hinfahrt, beschlossen wir – und auch Hannes und Weezy – eine Tour am 1. Sellaturm zu gehen. Unsere erste alpine Tour sollte die Westkante werden.
Die Suche des Einstiegs stellte sich als nicht ganz so einfach heraus, wir fanden ihn dann aber zum Glück doch relativ bald, nachdem wir die erste Seillänge quasi „Free Solo“ gegangen sind ^^. Die weiteren vier Seillängen waren von der Orientierung, bis auf kleine Ausnahmen, sehr einfach.
Alle Seillängen waren wirklich schön und für den Schwierigkeitsgrad teilweise sogar sehr steil. Am Top angekommen, warteten Hannes und Weezy bereits in der Sonne auf uns, da wir doch noch etwas mehr Zeit benötigten. Der Abstieg über den Weg mit leichten Kletterstellen war sehr gut und so erreichten wir um ca 17:00 Uhr wieder den Parkplatz.Jetzt hieß es nur noch eine Pizzeria suchen um unseren Hunger zu stillen. Auf den zweiten Anlauf fanden wir dann auch eine und genossen die italienische Spezialität mit einem Radler in der Sonne.
Der Heimweg wurde dann leider wieder etwas in die Länge gezogen, da erneut unser Campolo keine Lust mehr hatte und wir wiedermal in Italien stehen blieben. Zum Glück war es diesmal Südtirol und wir konnten uns gut verständigen. Mit dem letzten Leihauto im Umkreis von 300 Km ging es dann sehr spät retour nach Innsbruck. Dennoch fanden wir alle vier den Tag sehr schön und werden definitiv in das unglaubliche Ambiente des Sellajochs zurückkehren. -

Der Wetterbericht in Innsbruck und Umgebung war für das Pfingstwochenende nicht gut angesagt und so entschieden wir uns gen Süden zu fahren.
Die Wetterberichte waren sich nicht ganz einig und so stellten wir uns auf wechselhaftes Wetter ein, was dann auch wirklich zutraf.Los ging es am Mittwochabend kurz nach 18:00 Uhr. Nach einer problemlosen Fahrt sind wir dann gegen 00:30 an unserem wunderschönen Schlafplatz in Madonna del Lago angekommen. Unter sternenklarem Himmel stellten wir unser Zelt auf und gingen dann auch bald schlafen.
Am nächsten Tag ging es ausgeschlafen bei Sonnenschein gegen Mittag los ins erste Klettergebiet „Telematika“. Wir teilten uns die wunderschöne Wandkletterei mit 2 weiteren Seilschaften, bis es plötzlich zum Donnern, Blitzen und Regnen anfing. Wir waren uns sicher, dass das Gewitter schnell vorbei sein würde und wir später nochmal klettern können – wir behielten recht 😉 Nach Tanken und Einkaufen in Albenga ging es also erneut in den lohnenden Sektor um noch ein paar Routen bei erneutem Sonnenschein zu klettern.
Besonders zu erwähnen ist die Route „Kazaa“ die mit Wandkletterei startet und oben in eine schöne Risskletterei übergeht. Beim Abstieg fing es wieder zum Donnern und Regnen an und wir erreichten genau zur rechten Zeit das Auto.
Das Waschen war während strömenden Regen nicht sehr angenehm, der Daunenschlafsack danach dafür umso besser. Das Abendessen wurde etwas später gekocht, als sich die Wolken wieder verzogen hatten und die ersten Sterne am Himmel zu sehen waren.
Am nächsten Morgen wurden wir vom Kuckuck und Vogelgesang geweckt. Auf dem Plan stand das südseitig ausgerichtete Klettergebiet „Euskal-Collosseum“. Hier muss auch nicht mehr gesagt werden, außer, bester Fels, Wahnsinns Kletterei und einfach nur Genuss. Das Wetter war wieder etwas wechselhaft von sonnig bis stark bewölkt und kurz etwas Regen, der uns aufgrund der überhängenden Wand aber nicht weiter störte. Nach einem sehr gelungen Klettertag ging es heute in den Bach zum waschen, deutlich angenehmer als am Vortag 😉
Zum Abendessen gab es Thunfischnudeln mit italienischem Weißwein.Die wirklich wechselhaften Tage sollten nun laut Wetterbericht gezählt sein und uns sollten noch 3 sonnige Tage erwarten. Leider war dem nicht so, so wurden wir in der Früh von dichtem Nebel überrascht. Guter Dinge machten wir uns auf den Weg in das einzigartige Gebiet „Enoteca“, welches zwar nicht viele Routen, aber dafür umso schönere zu bieten hat.
Angekommen im Klettergebiet waren wir noch ganz alleine, es sollten aber dann doch noch ein paar Kletterer kommen. Leider fing es am frühen Nachmittag dann zu Regnen an, was zur Folge hatte, dass wir plötzlich wieder ganz alleine im Gebiet waren. Da wir in einer Route noch Expressen hängen hatten, warteten wir den Regen – geschützt von einem Überhang – ab und es zahlte sich auch aus.
Wir konnten unsere Expressen holen und sogar noch weitere Routen klettern. Am Abend ergatterten wir dann noch den letzten Tisch im „Da Dümme“ und genossen fantastisches italienisches Essen bei sehr gutem Wein. Der Besuch in diesem kleinen Restaurant in Martinetto war wiedermal sehr lohnend. Die Wolken verzogen sich wie auch die Tage davor am Abend komplett und wir konnten erneut einen wunderschönen Sternenhimmel bestaunen.Diesmal wurden wir aber in der Früh nicht von Wolken überrascht, sondern wir konnten bereits bei Sonnenschein frühstücken und entschieden uns, in das nach Süden ausgerichtete Klettergebiet „Terminal“ zu gehen. Die Sonne war angenehm und nicht zu heiß, sodass man sie noch genießen konnte und das Klettern nicht negativ beeinflusst wurde. Die Idee dem „Terminal“ einen Besuch abzustatten hatten an diesem Sonntag mehrere Kletterer – unter anderem auch die netten Schweizer – die wir bereits am Vortag in der „Enoteca“ kennen gelernt haben.
Auch dieses Gebiet beeindruckte uns sehr und wir genossen die lange ( bis zu 35 Meter) Wandkletterei sehr. Zufrieden und mit einem weiteren tollen Klettertag in der Tasche und etwas gewonnener Bräune war heute das Waschen im kalten Bach schon fast angenehm 😉
Diesen Abend waren wir auf unserem Schlafplatz nicht mehr ganz alleine, wir hatten von zwei netten Rosenheimer Familien Gesellschaft.Und auch am letzten Tag, dem Pfingstmontag, wurden wir von Sonnenstrahlen geweckt. Schnell das Zelt abbauen und ab zum Klettergebiet „Reunion“ war die Devise. Diesmal waren wir tatsächlich den ganzen Tag alleine im Klettergebiet, was uns sehr wunderte. Das schönen Wetter verzog sich zwar im Laufe des Tages etwas und es wurde ganz schön frisch, aber dennoch war es ein perfektes Kletterwetter.
Bis in den Nachmittag hinein genossen wir die steile Kletterei an meist guten Griffen, ein schöner Abschluss für einen tollen Urlaub.Jetzt hieß es nur noch heile nach Innsbruck zu kommen, was sich als gar nicht so einfach erwies, da unser Campolo nachdem wir gerade einmal 10 Minuten auf der Autobahn meldete, dass wir in die Werkstatt müssten. Noch während wir beratschlagten, ob wir am Pfingstmontag in Italien eine Werkstatt suchen oder versuchen bis Innsbruck durchzukommen nahm uns unser Campolo die Entscheidung ab und nahm einfach kein Gas mehr an. Wir kamen glücklicherweise noch bis zu einer Pannenbucht und riefen dann den ÖATMC an. Hier wollen wir die kompetenten, sehr freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter des ÖAMTCs erwähnen, die uns in dieser Situation sehr gut unterstützt haben.
Da die Werkstatt leider 10 Mínuten nach Ankunft geschlossen hat mussten wir noch eine weitere Nacht in Pietra bleiben. Aber es gibt ja schlimmeres und zum Glück sind wir gesund! Wir hatten Glück im Unglück und so ging es schon am nächsten Morgen wieder zurück, da die Reparatur schnell von der Hand ging 🙂Alles in allem war es also trotz der kurzen Schrecksekunde ein perfekter Kurzurlaub.
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Gut ausgeschlafen machten wir uns um kurz vor 9 in Richtung Zams auf den Weg, um in der Burschlwand eine Mehrseillänge namens „Sir Scheich Josef Sahip Peppler“ zu klettern. Das Topo zur Route findet ihr hier. Da wir zeitig an der Wand waren, war noch relativ wenig los und wir konnten wie geplant in die Tour einsteigen. Die erste Seillänge war von Anfang an wunderschön und wir kamen richtig gut ins Klettern. Aber auch die weiteren Seillängen, insbesondere 2,3 und 5 waren einfach nur schön und machten richtig viel Spaß. Die für den Schwierigkeitsgrad doch stellenweise recht luftigen Passagen, gaben dem ganzen einen super Flair. Die Längen 4 und 6 hatten auch interessante, schöne Passagen, konnten aber nicht mit den anderen mithalten. Bei wolkenlosen Himmel und sehr warmen, beinahe sommerlichenTemperaturen, konnten wir unsere neuen Chillaz Outfits richtig gut einweihen 😉
Der Abstieg erfolgte über den sehr guten Wanderweg E5. An der Quelle am Parkplatz kühlten wir uns ab und beschlossen danach eine Pizza essen zu gehen. Das Restaurant war sehr nett, aber leider gab es erst ab 17:00 Uhr Pizza. Die Nudeln und Spätzle, sowie der obligatorische Radler, schmeckten aber auch hervorragend 🙂
Alles in allem war es eine wirklich sehr schöne lohnende Tour und wir werden mit Sicherheit der Burschlwand wieder einen Besuch abstatten, da die Kletterei einfach spaßig und sehr empfehlenswert ist. -

Nach dem guten Wetter und den ersten Versuchen am Fels, wurde das Wetter wieder schlechter und oberhalb der 1500m schneite es sogar noch einmal… und das im Mai! Wir beschlossen daher die Ski(-touren)saison nun entgültig mit einer letzten Tour abzuschließen. Mittwochabends gegen 20:00 Uhr nahmen wir die Damenabfahrt in der Axamer Lizum in Angriff und waren erstaunt, wie weit hinunter noch Schnee zu finden war. Man konnte quasi genauso weit abfahren, wie im Winter. Der Weg die Piste hinauf wurde mit schönen Wolkenstimmungen in Richtung Westen begleitet und wir freuten uns, dass die Wolken nach den langen Tagen ohne Sonne endlich wieder aufrissen. Auf ca. 2250m, kurz vor der letzten Kurve in Richtung Hoadl, zweigten wir nach links auf den Hoadlsattel ab, um diesen bei mittlerweile absoluter Dunkelheit bis zum Hochtennboden aufzusteigen. Dort schlugen wir unser Zelt auf (wir waren froh eins dabei zu haben, denn es schneite entgegen der Prognosen wieder leicht), machten uns etwas zu Essen und tranken unseren Schlummertrunk in Form von Bier, bevor wir uns in unsere Dauenschlafsäcke kuschelten. Am nächsten Morgen erschien pünktlich um 5:55 Uhr die Sonne am Horizont und beschenkte uns mit einem wundervollen Sonnenaufgang, wie ihr hier sehen könnt 🙂
Die ersten Sonnenstrahlen wurden noch im Zelt beim Frühstück zelebriert, bevor wir unsere Sachen wieder zusammenpackten. Wir entschieden uns eine der Nordrinnen als Abfahrtsvariante zu wählen und wurden sehr positiv von super Schneeverhältnissen überrascht. Ein perfekter Abschluss der Skisaison 2016! Auf der Damenabfahrt ging es dann wieder bis zum Auto, mit dem es dann noch zu einem richtigen Frühstück ging, denn der Kaffee hat dann doch etwas gefehlt 🙂
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Freitag wurde das seit langem endlich mal wieder schöne Wetter ausgenutzt, um ein paar Stunden in der Sonne zu genießen und langsam wieder in den Felsklettermodus zu kommen. Welches Gebiet wäre da dank Südexposition besser geeignet als die Galerie?! Zusammen mit Matze und Hannes ging es Nachmittags los, die Sonne zeigte sich leider gar nicht so uneingeschränkt wie angekündigt, aber so sind bei dem Timelapse wenigstens schöne Wolkenbildungen entstanden. Die Kletterei belief sich auf ein wenig „rumkraxeln“, damit dann bald wieder richtig Gas geben werden kann. Hoffen wir auf einen feinen Sommer 🙂
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Die letzten Tage hat es fast ununterbrochen stark geregnet, am Gletscher sollte das doch Neuschnee beudeuten… und was für einen! 🙂
Recht spontan hat sich Felix früh morgendlich um 7:15 Uhr in Richtung Stubaier Gletscher aufgemacht. Die Uhrzeit hatte zwei Gründe: 1. Wollte er die erste Gondel erwischen und 2. musste er um 13:00 Uhr wieder in Innsbruck sein, um zu arbeiten. Später war dann noch ein Treffen mit Fuzi und Hannes ausgemacht. Da er etwas früher oben war, ging es quasi mit der ersten Gondel um 8:30 Uhr hoch, um schon einmal einen „Conditioncheck“ zu machen. Der erste Eindruck war auf Grund der Sichtverhältnisse recht ernüchternd. Zunächst ging es mit dem Eisjochsessellift möglichst weit hinauf (die Eisgratbahn hatte wegen der Umbauarbeiten am Gletscher geschlossen) und das erklärte Ziel war die Abfahrt zur Mittelstation. Selbst auf der Piste lag Tiefschnee, der jedoch durch das extreme Whiteout nur bedingt Spaß machte. Aber für Neuschnee im April – Wahnsinn! Auf dem Weg zur Mittelstation wurde dann noch eine Bekanntschaft gemacht, die auch alleine am Weg war (Gruß an Helena an der Stelle 🙂 ), um sich dann mit den andern beiden zu treffen. Während der Gondelfahrt zur Bergstation riss dann die Wolkendecke schon auf und das Wetter entwickelte sich zu einem absoluten Traum, ebenso wie die Schneeverhältnisse. Jetzt hieß es drei Stunden Gas geben, um dann pünktlich wieder in Innsbruck zu sein. Diese Stadt ist einfach der Wahnsinn! Und das Keylearning des Tages: „Schlimmer geht immer!“ 😀
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Die Wettervorhersage ist schon wieder gut… Was tun?
Früh aufstehen und mit Christine und Matze ab nach Stubai, um dort in aller Gemütlichkeit den Wilden Pfaff (3456m) in Augenschein zu nehmen und dann die 2000 Höhenmeter Abfahrtsspaß über den Sulzenauferner zu genießen. Nach der Gondelfahrt mit den Eisgratbahnen I und II sind wir erstmal überrascht, wie windig und nebelig es doch ist. Doch wir sind guter Dinge, dass es aufreißt. Vom Gondelausstieg geht es hinunter zum Einstieg des Gaisskarferner Schlepplifts und noch etwas weiter abseits der gesicherten Piste bis wir auffellen und uns anseilen. Der Aufstieg erfolgt zunächst östlich über den Pfaffenferner auf das Pfaffenjoch und siehe da: Schon reißt es auf 🙂 Das Zuckerhütl zeigt sich schon in seiner vollen Pracht, nur der Wilde Pfaff liegt noch in dichten Föhnmauer. Aber mit etwas Glück wird das auch noch weggeweht? Die Antwort war leider „Nein“ und so zogen wir vom Pfaffensattel wieder retour, um noch auf den Pfaffenkogel (3366m) aufzusteigen, der noch nicht in den Wolken hing. Langsam aber sicher zog es aber immer mehr zu. Daher waren die ersten Abfahrtsmeter nach der Gipfeljause auch mehr ein Gesuche nach der Spur (passend zum Ostermontag 😀 ). Wir entschieden uns kurz zu warten und dann kam es: Das Sonnenfenster! Wir fuhren gen Norden ab zum Sulzenauferner und konnten noch einige schöne Schwünge mitnehmen. Nach einer zweiten Jause an der Sulzenaualm machten wir uns an die letzten Höhenmeter durch die Latschen des Sulzegg, bis wir an der Bushaltestelle ankamen. Christine wurde dann von einer freundlichen Dame mitgenommen, um das Auto zu holen und uns einzusammeln. Alles in allem: Alles Pfaff! 😉