Adventures von Steffi und Felix

Willkommen auf dem Blog von Steffi und Felix. Wir leben in Innsbruck und sind öfters in der wunderschönen Region rund um Tirol unterwegs. Wir lieben den (Berg-)Sport und nutzen den Blog um immer mal wieder über Touren, Reisen oder Erlebnisse zu berichten.

  • Sonnenblumen im Oktober

    Durch den Föhn gab es recht mildes Wetter in dieser Oktoberwoche und wir entschieden uns für eine entspannte Mehrseillängentour in Nösslach. Felix darf zur Zeit wegen seinem Finger noch nicht schwer klettern und deshlab ging es in die angenehm lockere und äußerst plattige Sonnenblume. Bei perfekten Klettertemperaturen genossen wir vor allem den Ausblick auf die bereits angezuckerten Gipfel im Ötztal und waren einfach froh, mal wieder an der frischen Luft und in Bewegung zu sein. Die Seillängen sind alle extrem gut abgesichert, wie auch die Caipirinha und generell alle Routen in Nösslach.

    Die Schlüsselseillänge ist Seillänge Nummer 4, mit einer etwas unübersichtlichen Stelle an einer Schuppe (nach rechts rausziehen hilft). Oben angekommen konnte man sich dann noch in einem Wandbuch verewigen.

    Nach dem Abstieg über einen Wanderweg besuchten wir noch unsere Freundin Anna im Sportklettergarten, der wir an dieser Stelle eine schöne Zeit in Italien wünschen 😉

    Wir machten uns danach schon nach Hause und freuen und dann jetzt langsam auch immer mehr auf den Winter 🙂

     

  • Als kleinen Nachtrag zu unserer Schottland-Reise auch dieses Mal wieder ein paar bewegte Bilder 🙂 Wir denken, dass das Video für sich spricht und einen recht umfassenden Einblick in das Sportklettern und die Landschaft in Schottland gibt. Wir hoffen, euch gefällt das Video. Wenn dem so ist dürft ihr das Video gerne teilen, damit die investierte Arbeit möglichst vielen ein Lächeln oder einen Motivationsschub verpasst 🙂

    P.s.: Wenn euch das Lied gefällt schaut mal bei den Foreign Figures vorbei. Das zu hörende Lied „Fire“ ist nicht das Einzige das uns gefallen hat und vielleicht gefallen euch auch ein paar 🙂

    Danke auch wie immer an Chillaz, Flow-Mow und gloryfy für die Unterstützung!!

  • Bröseliges Knäckebrot

    Da wir in Schottland ja leider zu keiner Mehrseillängentour gekommen sind, mussten wir das baldmöglichst in Tirol nachholen. Und so machten wir uns auf den Weg Richtung Achensee zur Gramaialm. Dort sind wir bereits letztes Jahr eine Mehrseillängentour gegangen und das Ambiente hat uns damals so überzeugt, dass wir unbedingt noch einmal dort hin wollten.
    Wir entschieden uns für die 12 Seillängen der „Karwendla Knäckebrot“. Der Name war Programm: die Angelegenheit war bröselig wie ein trockenes Knäckebrot 🙂 Einige Seillängen waren wirklich sehr brüchig, andere wiederum waren ganz ok zum klettern. In der Tour waren einige schöne Kletterpassagen dabei, dennoch war die Kletterei nicht so lohnend wie wir uns erhofft hatten. Nichtsdestotrotz bietet die Tour ein schönes Gesamterlebnis und der Tag war traumhaft schön und die paar Wolken schützten uns vor der fast zu warmen Sonne.
    Beim Zustieg taten wir uns diesmal etwas schwer, da keine Beschreibung vorhanden war. Als Tipp also: bei der Tour links neben der Karwendla Knäckebrot befinden sich Ski am Einstieg (Herzschlag der Leidenschaft). Sieht man diese muss man einfach noch deutlich weiter rechts gehen und sich den nächsten Schotterhaufen hochkämpfen. Die erste Seillänge startet eigentlich in einer sehr markanten, kleinen Rinne. Tips und Beschreibungen zu den einzelnen Seillängen sowie zum Abstieg haben wir von bergundsteigen.de entnommen und die waren recht hilfreich.
    Fazit: Es war ein wunderschöner Tag, mit abwechslungsreicher nicht allzu lohnender Kletterei, aber dennoch hat der Radler danach sehr gut geschmeckt 🙂

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    Steffi in der Schlüsselseillänge

     

     

     

     

  • Schottlands Reize

    Eine Woche sind wir nun wieder im wunderschönen Innsbruck und haben somit wechselhaftes Wetter gemischt mit Midges hinter uns gelassen. Klingt nach einem gar nicht mal so schönem Urlaub… aber dem war dann doch nicht so!
    Das Wetter machte uns zwar wirklich 1 1/2 Wochen einen Strich durch die Rechnung und brachte uns an unsere persönlichen Grenzen, da alle Unterkünfte ausgebucht waren und wir in unserem platztechnisch doch begrenzten CamPolo einfach nichts mehr trocken bekamen. Zum Glück hatten wir die Markise dabei, somit konnten wir wenigstens halbwegs entspannt im Trockenen essen. Weiter im Norden (Nähe Ullapool) konnten wir dann unsere erste Unterkunft ergattern und ab da ging es dann wieder stark bergauf und das Wetter war die restlichen 2 1/2 Wochen wirklich noch einmal sehr gut.
    Und ja auch die Midges waren –wenn wir keinen Wind finden konnten – wirklich ein großes Problem. Diese kleinen „Obstmücken-ähnlichen“ und sehr bissigen Monster belagerten uns an so manchen Klettertagen und idyllischen Abenden so sehr, dass selbst die Sprays und das Kopfnetz nicht mehr schützen konnten. Aber auch diese wurden immer weniger, da die letzten Tage im Osten von Schottland verbracht wurden, wo die Midges ein kein so großes Problem darstellen – also alles halb so schlimm, zumindest im Nachhinein 🙂
    Aber abgesehen davon konnten wir Schottland wirklich sehr genießen und wir konnten wahnsinnig schöne Eindrücke sammeln. Natürlich ist der Westen Schottlands mit den Highlands schon etwas ganz besonderes und die Landschaft kann kaum beschrieben werden, da sie wirklich einzigartig ist. Aber auch der Osten hat durchaus einiges zu bieten. Etwas sanftere Landschaft, kleinere, milde Hügel und wahnsinnig schöne Wolkenstimmungen ließen uns auch hier oft staunen. Vor allem gibt es im Osten eine große Auswahl an Sportklettergebieten. Besonders zu erwähnen sind hier die Arbroath Seacliffs, die einen weichen Sandstein zu bieten haben, der einzigartige, wenn auch gewöhnungsbedürftige Kletterei zu bieten hat. Die Gebiete Rob’s Reed und Weem sind tolle Gebiete um auch ein paarmal öfter hinzugehen und sich den schwereren Routen zu widmen.
    Diesen Urlaub waren wir ausschließlich Sportklettern, was durchaus schade ist, denn Schottland hat extrem viele schöne Tradclimbingrouten. Aufgrund der Wetterlage und den Midges haben wir uns dann allerdings dagegen entschieden. Es wäre vielleicht sinnvoll bereits zu Hause einen Kletterführer für das Tradklettern zu kaufen, da es Vorort manchmal gar nicht so einfach ist an Kletterführer zu kommen.
    Besonders beeindruckt haben uns die genialen Licht- und Wolkenstimmungen. Die vielen Lochs (Seen und Fjorde werden in Schottland Loch genannt) und die Highlands haben uns oft gezwungen einfach stehen zu bleiben und die Landschaft zu genießen. Außerdem haben wir sehr, sehr positive Erfahrungen mit den Einheimischen gemacht. Ob im Straßenverkehr (an den Linksverkehr gewöhnt man sich wirklich sehr rasch), in den Klettergebieten (meistens waren wir allerdings alleine) oder im Pub, oder sogar einfach auf einem Rastplatz, die Schotten sind offen, ehrlich und einfach so herzlich und interessiert, dass wir jedes Mal aufs neue begeistert. Dies merkt man auch beim Campen. In Schottland ist es wirklich überall (sogar auf landwirtschaftlichen Privatbesitz) erlaubt sein Zelt aufzuschlagen und wenn man den Müll wieder brav mitnimmt eine schöne Nacht zwischen den Schafen oder auf einer Klippe direkt über dem Meer zu verbringen. Das einzige worauf man achten sollte ist, dass man nicht länger als drei Nächte am gleichen Platz campt, denn das ist dann nicht mehr erwünscht.
    Also kurz zusammengefasst, ja Schottland ist wirklich der Wahnsinn und auf alle Fälle einen Besuch wert, ob zum Wandern oder zum Klettern oder auch zum Biken, es hat wirklich für jeden der die Natur liebt etwas zu bieten. Allerdings sollte man die Reisezeit beachten. Juli und August würden wir jedem sehr stark abraten, denn 1.ist das Wetter nicht so beständig wie im Mai oder Juni oder auch September und 2. gibt es in diesen Monaten sehr viele Midges, die die Urlaubsidylle wirklich zerstören können – wir hätten das nie für möglich gehalten, dass so kleine Tiere so nervtötend sein können und einem das Schöne nicht mehr sehen lassen.
    Wir werden Schottland definitiv wieder einmal einen Besuch abstatten, es gibt noch so viel abzuklettern-vor allem im Tradbereich- dann aber im Mai, Juni, September oder Oktober 🙂

  • Schottisches Wetterhoch

    Die Fahrt in den Osten hat sich gelohnt: Das erwartete Wetterhoch kam tatsächlich dort an und bescherte uns endlich wieder Klettertage, die auch intensivst genutzt wurden. Der erste Kletterspot war der „Silverrock“ nahe Golspie. Knackige Routen, die aber dank Überhang noch einigermaßen trocken waren und im Laufe des Tages durch den starken Wind auch schnell auftrockneten. Wir blieben einige Tage in der Gegen und besuchten am nächsten Tag das Gebiet „Creag Bheag“, welches trotz leichtem Regen zum Frühstück trocken geblieben ist. Hier setzten wir uns als Challenge alle 26 Routen des Konglomerat-Gebietes (5+ – 6b+) im Onsight/Flash durchzusteigen. Mission accomplished 😉 Ebenfalls besuchten wir „The Moy Rock“, ein Konglomeratgestein, mit eeeeewig langen Routen. Sehr zu empfehlen und von den Bewertungen her recht moderat.

    Wir nutzen das Wetterhoch auch, um den „Meall a Ghiubhais“ zu besteigen, oben zu schlafen und den Sonnenuntergang dort zu genießen, was sich vollends auszahlte. Es muss eben nicht immer der höchste Berg sein 😉

    Nach diesen super Tagen folgten wir dem Wetter wieder in den Westen, um ein Klettergebiet nachzuholen, das wir auf Grund des schlechten Wetters zuvor liegen gelassen hatten: Die „Goat Crag“. Wie das Beitragsbild schon zeigt ein wunderschön gelegenes Klettergebiet mit tollem Blick in Richtung Meer, sowie in die Berglandschaft der Highlands. Die Kletterei war wieder komplett anders, da es sich um Gneiß mit Henkeln, Leisten und Fingerlöchern handelte. Sehr spaßig und eine ganz andere Sache als das sehr trittfreundliche Konglomerat 🙂

    Hierauf folgte ein kurzer Abstecher nach Skye, da das Wetter tatsächlich einmal halten sollte. Ein Besuch des „Old Man of Storr“ war Pflicht, die Finger juckten jedoch gewaltig bei dem Anblick der vielen potentiellen Trad-Routen. Leider ist das Gestein dort nur sehr brüchig und für die Linien die machbar sind hatten wir außerdem keinen Führer. Das heißt wohl wiederkommen 😉 Dann aber im September – ohne Midges!

    Nun neigt sich unsere Reise schon wieder dem Ende und wir werden die letzte 1 ½ Wochen im Osten verbringen, um die Kletterlandschaft hier noch genauer zu erkunden. Es bleibt zu berichten 🙂

  • Wechselbad der Gefühle

    Es ist doch immer gut sich Optionen offen zu halten. Denn nach dem super Start mit perfektem Wetter in unseren Schottland-Trip, zeigte sich das Land der Dudelsäcke dann doch noch von seiner „fieseren“ Seite. Zum einen gaben die Midges nochmal richtig Gas und brachten selbst unsere Sprays an ihre Grenzen und auch das Wetter schlug für nun gut eine Woche um, wodurch an Klettern nicht mehr zu denken war. Nur an zwei Tagen schafften wir es halbtags zu Klettern, wobei durch die wechselhaften Bedingungen entspanntes Klettern nur eingeschränkt möglich war.

    Den Midgesüberfall erlebten wir nahe Fort William (genauer am Loch Leven), wo wir nach unserer Überfahrt von Mull zurück hinsteuerten und um sich „Überfall“ besser vorstellen zu können: Nachdem wir fluchtartig den Campolo umgebaut und alles verstaut hatten, befanden sich ca. 150 der kleinen Biester in unserem Auto. Da gab es also nur Fenster auf (trotz Regen) und durch die wirbelnde Luft alles raus was geht. Zum Glück halten die Blutsauger nicht allzu viel aus 🙂

    Von Fort William, wo wir uns dann mit neuem Repellent und Mückenhüten eindeckten, ging es für uns weiter nordwestlich nach Ardnamurchan zum westlichsten Punkt der Hauptinsel Schottlands. Das war jedoch nur Alternativprogramm, da es wir schon die Tage zuvor ununterbrochen regnete und windete. Danach öffnete sich mal wieder kurz ein Wetterfenster und wir konnten tatsächlich wieder Fels in die Hand nehmen. Das Klettergebiet Ranochan bot uns tolle Kletterei und einen unfassbaren Blick auf Loch Eilt (Harry Potter Fans sollten den mal googlen 🙂 ). Einige Routen waren leider noch etwas nass, aber wenigstens konnten wir dir Ringbänder ein bisschen fordern, was durch den starken, die Wand trocknenden Wind, möglich war.

    Der folgende Tag sollte auch schön werden – zumindest laut Wetterbericht. Die Nacht verbrachten wir im Zelt auf dem Campingplatz „Silversands“ (sehr zu empfehlender, kleiner Campingplatz an der Westküste) und als wir durch Regen geweckt wurden, trauten wir unseren Ohren nicht. Wenigstens riss es noch ein wenig auf und wir konnten ein weiteres Klettergebiet in den westlichen Highlands erkunden. Der „Black Rock“ war leider auch noch etwas nass und vor allem sahen die Bolts stellenweise gar nicht mehr gut aus (Rost), was die Kletterei stark limitierte. Denn Stürzen wollten wir in die Bolts nicht wirklich. Ein starker Schauer nahm uns dann die Entscheidung ab, ob wir noch lange klettern wollen oder nicht und wir machten uns auf in Richtung Fähre nach Isle of Skye.

    Hier blieben wir aber auch nicht zu lange, denn das Wetter machte uns wieder einen gehörigen Strich durch die Rechnung und wir entschieden uns zurück auf die Hauptinsel zu fahren, um dem nahenden Wetterhoch an der Ostküste die Klinke in die Hand zu geben. Derweil werden uns die ein oder andere Whiskeyverkostung hoffentlich bei Laune halten 🙂

  • Wind als neuer Verbündeter

    Schottland begrüßte uns von seiner besten Seite – Sonnenschein, schöne Wolkenformationen und Wind, den wir als neuen Freund gewinnen konnten! Denn sowohl den Fels trocknet er uns nach leichtem Nieselregen, der genauso schnell geht wie er kommt, als auch die überaus nervigen MIDGES vertreibt er zuverlässiger als jedes Anti-Mücken-Spray. So ging es gleich am ersten Tag in das erste Klettergebiet, welches mit tollem Fels und gutem Schlafplatz überzeugen konnte.

    Die Kletterei präsentiert sich als sehr vielseitig, von Konglomerat, über Granit, bis hin zu Gneis und Kalk ist alles mit dabei. Die Routen sind meist verständlich bewertet und das Ambiente  ist häufig genial. So kommt es schon mal vor, dass man vor einem Leuchtturm klettert 🙂

    Da die gesamte erste Woche das Wetter durchaus gut war, konnten wir bisher immer das machen was uns in den Sinn kam. So schauten wir uns die Städte Edinburgh und Stirling zwischen unseren Klettertagen an und testeten die Klettergebiete im Süden. Wir genossen das beständige Wetter und unsere ersten Tage in Schottland. Lediglich die Schlafplatzsuche stellte sich nicht immer als ganz einfach heraus, und wir machten erste Bekanntschaft mit den nervtötenden MIDGES an einem Loch etwas nördlich von Edinburgh! Selbst die vermeintlich besten Sprays halfen zeitweise nicht mehr. Das beste Mittel gegen diese Minitierchen ist wie gesagt der Wind  – den wir leider nur geringfügig beeinflussen können.

    Nach einer Woche beständigem Wetter musste dann doch auch der erste Regentag kommen und so bewährte sich unsere Markise ein weiteres Mal. Den Regentag verbrachten wir dann mit Angeln – leider gingen aber nur die kleineren Fische an unsere Angel.

    Die Schlafplätze wurden immer einfacher zu finden und sie wurden auch immer schöner 🙂 Besonders einzigartige Plätze konnten wir auf der „Isle of Mull“ mit unserem Zelt finden.

    Das Klettern in Mull war eher einfach, dennoch schön, dafür erkundeten wir die abwechslungsreiche Küstenlandschaft und bestiegen den Ben More.

    Nun geht es wieder auf das „Festland“ wo unsere Reise weiter in Richtung Fort Williams und Skye geht. Weitere Fotos folgen dann, wenn das Internet wieder besser ist. Bzw. wenn wir unseren „Abschlussbericht“ veröffentlichen 😉

  • Mal wieder Richtung Norden

    Innsbruck –> Erlangen (Frankenjura) –> Koblenz (Schwarze Säulen) –> Amsterdam

    Campolo fertig eingeschichtet und los geht`s an einem Montagnachmittag Richtung Norden. Erster Zwischenstopp für uns dieses Mal ist mal wieder Erlangen in Felix‘ alter WG.

    Die zwei folgenden Tage gehen wir mit Lukas in der Frankejura bei perfektem Wetter klettern. Ganz können wir uns nicht an die Absicherungen gewöhnen, dennoch genießen wir den löchrigen Fels und haben zwei schöne und anstrengende Klettertage, die uns ein erstes Urlaubsfeeling in die Finger zaubern. Die Schlafplatzsuche gestaltet sich sehr einfach. Die erste Nacht verbringen wir sogar direkt an einem Fluss, in dem wir uns nach dem Klettern frisch machen können.

    Bei Regen ging es dann am Donnerstag weiter in Richtung Eifel. Wir suchten uns einen Campingplatz, da Freischlafen laut Kletterführer nicht erlaubt ist und die Besitzer des Grundstückes Schäfer Lay (hier sollte man laut Kletterführer für geringes Entgelt schlafen dürfen) ein großes Schild mit Privatgrund  und „Achtung vor dem Hunde“ aufgestellt haben. Wie sich später herausstellte, ist das mit dem Schlafverbot in der Ettringer Lay nicht ganz so streng wie vom Kletterführer angegeben.

    Der Campingplatz Siesta in der Nähe des Laacher Sees ist durchaus zu empfehlen.

    In der Region „Schwarze Säulen“ hatten wir sehr unbeständiges Wetter, aufgrund regensicherer Gebiete kamen wir aber trotzdem auf unsere Kosten, wobei uns der Kletterstil leider nicht ganz so liegt und weniger Freude bereitet als in so manch anderen Gebieten. Die Kletterei besteht ausschließlich aus Rissen, Verschneidungen, Blöcken, Kaminen, …

    Für all Jene die diese Kletterei lieben, gibt es wahrscheinlich nichts Schöneres 🙂

    Wir haben uns aber brav durchgekämpft und hatten manchmal auch richtig Spaß und die Felsformationen sind schon bemerkenswert schön, zumindest zum Anschauen 😉

    Genau eine Woche nach unserem Urlaubsbeginn kamen wir dann in Amsterdam an, um uns nochmal in der Zivilisation zu bewegen. Heute geht es dann weiter in Richtung Newcastle und von dort aus dann noch weiter nördlich nach Edinburgh, unserem ersten Zwischenstopp in Schottland. Wir werden berichten 🙂

  • On the way again

    Nach unserem Norwegen-Trip letztes Jahr haben wir mal wieder den Campolo gesattlet und machen uns abermals in Richtung Norden in das Land der Highlands auf: Schottland! Ähnlich wie in Norwegen werden wir wieder einige Stops in Deutschland zum Klettern (Frankenjura, Eifel) und zum Freunde besuchen einlegen. Danach führt uns unser Plan weiter nach Amsterdam, von wo wir dann die Fähre nach Newcastle nehmen, um dann weiter Richtung Norden vorzudringen. Hier ein grober Routenplan :

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    Wir haben wieder einen Kletterführer von ganz Schottland ergattert und werden uns dann im Land des Dudelsacks und guten Whiskeys von Kletterspot zu Kletterspot hangeln 🙂 Wir werden zwischendurch immer mal wieder Einblicke geben und euch versuchen auf dem Laufenden zu halten 🙂 Bis dahin einen schönen Sommer euch allen, bis bald am Fels, SteffiX

  • Sonne genießen im Schatten

    Endlich war wieder mal schönes Wetter angesagt. Da die Sonne Ende Juni allerdings ganz schön viel Kraft hat, machte sich Steffi mit Sarah und Johanna auf den Weg ins Ötztal, in das kühle nordseitige Klettergebiet Rammelstein, ein kleines aber wirklich lohnendes Gebiet bei Sautens. Dieses Gebiet hat viele leichte Routen aber auch einige schwierigere zu bieten. Doch egal welcher Schwierigkeitsgrad, der Fels ist so genial, dass jede einzelne Route ihren eigenen Charakter aufweist und wirklich richtig Spaß macht zum Klettern.

    Nach sechs Stunden  Klettern, viel Quatschen und etwas fotografieren machen wir uns dann wieder auf den Weg nach Innsbruck. Das ursprünglich geplante Baden ließen wir dann doch sein. Alles in allem war es ein wunderschöner Tag mit guten Freunden, tollem Fels und angenehmen Temperaturen.

    Beim nächsten Mal wird dann allerdings der Camppolo umgebaut und eine Nacht vorm Klettergebiet verbracht, da sich dieses im Wald liegende Gebiet wirklich hervorragend zum Übernachten eignet.