Mopsspitze

Auch wenn der letzte Schneefall schon wieder einige Zeit zurücklag, wollten wir dennoch das traumhafte Wetter nach Felix‘ Geburtstag am Vortag nutzen und unser Glück bei der Tiefschneesuche auf die Probe stellen, Zumal Pepi einen Vorschlag für die Tourenwahl hatte. Zusammen mit Bella, July, Felix und Pepi ging es also in Richtung Matrei, um dort am Parkplatz der Matreier Ochsenalm zu parken. Von dort hielten wir uns erst ostwärts, um dann durch das Lange Tal Richtung Süd-Westen weiter zu gehen. Der Schnee war hier bereits stark windbeeinflusst und diejenigen, die Harscheisen dabei hatten waren froh um diese. Es ging zwar auch noch ohne, es war aber deutlich mühsamer. Mit Pulver rechneten wir an diesem Tag nicht mehr wirklich. Wir waren dann froh die Scharte westlich des Blasers zu erreichen, denn von dort mussten wir nur noch den Rücken der Kalbenjochmähder queren, um zu unserem Ziel zu gelangen: Der Peilspitze (2392m).

Peilspitze-38

Die letzten Meter vor der Scharte

Oben auf dem Grat angekommen, blickten wir in die erste Rinne hinunter in die Matreier Grube und sahen nur festen und stark gepressten Schnee. Auch die nächste Rinne zeigte sich von keiner besseren Seite. Wir zogen weiter westwärts und in der Rinne vor der Peilspitze offenbarte sich dann noch absolut brauchbarer Schnee, der uns allen einen Grinser ins Gesicht zauberte. Den Gipfel der Peilspitze machten wir nicht mehr, da er für uns keinen Mehrwert in Form von Schnee mehr brachte. Nach ausgedehnter Pause am obligatorischen Gipfel mit Möpsen und allem was dazu gehört, ging es an die Abfahrt. Jeder fand noch seine Linie und wir kamen schließlich sehr zufrieden an der Ochsenalm an. Dass der Schnee selbst unten nach den Rinnen noch so pulvrig sein würde: Damit hatten wir nicht mehr gerechnet. Wir vermuten ein verspätetes Geburtstagsgeschenk für Felix. Auf ein weiteres schneereiches Lebensjahr!