Adventures von Steffi und Felix

Willkommen auf dem Blog von Steffi und Felix. Wir leben in Innsbruck und sind öfters in der wunderschönen Region rund um Tirol unterwegs. Wir lieben den (Berg-)Sport und nutzen den Blog um immer mal wieder über Touren, Reisen oder Erlebnisse zu berichten.

Allein am Bettelwurf

Für Felix ergab sich ein Wochenende, um einfach mal etwas nur für sich zu machen. Von der Wohnung aus stach schon oft im Abendrot der Große Bettelwurf, mit 2726m der höchste Gipfel der Gleirsch-Halltal-Kette im Karwendel ins Auge. Kurzerhand wurde die Überschreitung des Kleinen (2650m) und Großen Bettelwurf vom Halltal aus geplant. Mit Fahrradträger am Auto und dem MTB im Gepäck ging es bei leichtem Regen und Nebel auf den Wanderparkplatz in Absam. Die ersten Meter mit dem Fahrrad zurückzulegen war laut Schildern zwar „illegal“, aber der Belastungswechsel war recht angenehm. Nach kurzer Radlstrecke ging es gleich recht steil über gut markierte Wege los. Durch den Nebel konnte Felix sich auf’s Tempo machen über den Alten Schlag zur Bettelwurfhütte konzentrieren. Diese war völlig verlassen, da sie Mitte Oktober bereits geschlossen hat, was ein ungewohntes aber auch angenehmes Bild war. Ungefähr 50 Höhenmeter über der Hütte war dann auch endlich die Wolkengrenze und die Sonne war von da an Begleiterin. Es ging noch ein paar Meter über gut markierte Wege, bis der Klettersteig begann und die Fortbewegung immer öfter auch die Hände verlangte. Der Klettersteig ist sehr gut angelegt und so war der Kleine Bettelwurf bald erreicht und das Inntal zeigte sein Wolkenkleid von oben. Die Überschreitung zum Großen Bettelwurf zog dann nochmal etwas an in Bezug auf die Klettersteigschwierigkeit, konnte aber auch gut passiert werden. Beim Gipfel des Großen Bettelwurf wartete dann die zweite Person – nach dem ersten „menschlichen Kontakt“ auf dem Kleinen Bettelwurf – für diesen Tag auf Felix, der ansonsten komplett alleine unterwegs war. Was für eine Wohltat diese Stille 🙂 Diese wurde genossen und dann ebenso der Abstieg, bei dem die flache Sonne die Landschaft bereits ins das klassische Herbstlicht tauchte. Das Fahrrad machte sich dann nochmal sehr bezahlt, um doch etwas feiner wieder zum Auto zu kommen und so wurde ein sehr schöne Tag perfekt abgerundet. Absoluter Luxus, so etwas „mal eben schnell“ von zu Hause machen zu können! Am Abend stand er dann wieder im roten Licht da und wurde vom Fenster aus beobachtet…

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