Großeltern zu Besuch und daher mal wieder Zeit für eine Mehrseillänge. So in der Theorie. In der Praxis war dann das Wetter sehr schlecht angesagt und an Klettern war nicht zu denken. Der Bewegungsdrang und der Wunsch nach Zeit zu zweit, war aber groß und so „planten“ wir am Vormittag eine „E-Bike & Hike“-Tour. Es sollte der Rote Kogel werden. So ging es mit dem Rad zur Almidalm und von dort, das wunderschöne Tal hoch zum Kastengrat und weiter zum geplanten Ziel. Landschaftlich wunderschön, das sehen scheinbar auch die Unmengen an Murmeltieren dort oben so, so viele Mankeis haben wir tatsächlich noch nie oder schon lange nicht mehr gesehen. Je weiter wir aufstiegen, desto zahlreicher wurden auch die Schneefelder und bald wurde klar, der „Rote Kogel“ (heute eher Weißer Kogel) ist als Ziel unrealistisch. So ging es spontan durch das Murmelegebiet querfeldein zum Wanderweg, der zum „Sömen“ führt.

Hier waren die Schneefelder überschaubar und gut machbar. So ging es dann zügig hoch zum Gipfel, den wir ganz für uns allein hatten. Leichter Schneefall machte die mystische Stimmung fast noch genialer. Glücklich und zufrieden machten wir uns rasch auf zum Abstieg, da wir so trocken als möglich ins Tal kommen wollten. Wir genossen beim Abstieg die absolute Ruhe und die Tatsache in dem riesigen Kar komplett allein zu sein – herrlich. Ein kurzer Regenschauer beim Abstieg vermieste unsere Stimmung kein bisschen und so ging es zu unseren E-Bikes bei der Alm und mit diesen zügig nach Hause, wo bereits das Essen am Tisch stand und zwei glückliche Kinder auf uns warteten. Immer wieder schön wo wir leben, was alles in kurzer Zeit auch möglich ist und wie man durch Flexibilität bei unbeständigem Wetter dennoch Qualitytime haben kann.










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