Adventures von Steffi und Felix

Willkommen auf dem Blog von Steffi und Felix. Wir leben in Innsbruck und sind öfters in der wunderschönen Region rund um Tirol unterwegs. Wir lieben den (Berg-)Sport und nutzen den Blog um immer mal wieder über Touren, Reisen oder Erlebnisse zu berichten.

Ein 3erlei

Wie haben wir uns auf diesen Winter gefreut: Sehr viel von der sorgenbehafteten Zeit geschafft, ein Kind, das auch mal auswärts schlafen kann und einfach etwas mehr Zeit in den Bergen als den letzten beiden Jahren….

Ttja wir sollten es wissen, man kann nichts planen 😊 Denn bevor der Winter überhaupt erst begonnen hat, meinte Felix, dass er die Verletzungsstatistik im Flip Lab vorantreiben sollte und luxierte sich Ende November seine Schulter, was eine OP Ende Dezember mit sich brachte. Schon als Partnerin hängt man da automatisch mit drinnen, wenn es dann aber auch noch ein Kind gibt, dann wird’s nochmal mühsamer. So wurde Steffi 100% Hausfrau, Taxifahrerin, Mutter, Pflegerin, etc. – you name it 😀 Aber zum Glück gibt es ja dann doch noch Eltern und Familie und so konnte Steffi den ersten ergiebigen Schneefall Anfang Dezember gleich nutzen und unseren Hausberg bei Traumbedingungen direkt von der Haustüre aus (ja sogar die Straße war sorglos mit Tourenski zu begehen) erklimmen. Ein Traumtag: Eisig kalt, tief blauer Himmel, tief verschneiter Märchenwald, sehr viel Ruhe und zum Glück schon eine sehr intelligent angelegte Spur. So gute Bedingungen hatte Steffi eigentlich noch nie am Figl, denn auch im Wald waren alle Wurzeln perfekt verschneit. Danke fürs Ellisitten und die Begleitung.

Immer wieder

Danach war erstmal keine Zeit für eine Skitour oder Sport generell, aber Anfang Jänner stand dann der alljährliche Familienurlaub auf der Tauplitz an und da kam zumindest Steffi erneut auf ihre Kosten. Neben schönen Alpinabfahrten konnte sie auch eine Skitour auf den bereits, vom Urlaub  4 Jahre zuvor, bekannten Rosskogel gehen. 3 Generationen mit dabei und der Neffe machte sich bei nicht immer einfachen Bedingungen bei der ersten Skitour unglaublich gut. Schön wenn man die Freude an die nächste Generation weitergeben kann. Die Abfahrt war ein Genuss, alles unverspurt und durchwegs super Bedingungen.

Rosskogel

2 Wochen später konnte Steffi dann Dank Felixs Eltern nochmal in den Genuss von Sonne, blauem Himmel und Schnee kommen. So ging es an einem Samstag ganz gemütlich mit July auf die Mopsspitze, wo der Aufstieg traumhaft und die Abfahrt ok war. Leider waren die Rinnen widererwarten etwas windgepresst, unten raus waren die Bedingungen aber spitzenmäßig und der Abschluss auf der Hütte in der Sonne krönte den durchwegs perfekten Tag. Auch die Freude über den Allrad unserer Josi-Nana war an diesem Tag sehr groß, wie schön, wenn man einfach keine Ketten anlegen muss und easy hochcruisen kann und dieses Lob an ein Auto von Steffi, das muss was heißen 😉

Vorfreude

Alles in allem waren die letzten Wochen und Monate super intensiv und kräfteraubend für uns alle, aber dennoch haben wir es immer wieder geschafft kurze Momente für uns zu finden. So waren es bei Steffi die paar wenigen Skitouren und bei Felix kurze Spaziergänge in unserer wunderschönen Heimat. Das Klettern vermissen wir beide sehr, aber dafür freuen wir uns umso mehr auf den Frühling und Sommer, wobei sich Steffis Klettern da ja dann wieder etwas ändern wird, aber dennoch können wir es nicht mehr erwarten wieder Fels unter den Fingern zu spüren. Sehr viel Kraft tanken konnten wir bei all unseren gemeinsamen Wochenendausflügen oder Nachmittagen, wo wir unserem Nachwuchs unsere Skifahrleidenschaft weitergeben konnten, denn unser Sprössling hat glücklicherweise Stand jetzt so viel Freude am Skifahren, dass es einfach nur Spaß macht sie dabei zu unterstützen und ihre Freude aufrecht zu erhalten.

Es ist einfach schön, wenn man in einer Gegend lebt, die einem so viel ermöglicht, auch wenn die Zeit knapp ist, oder die Umstände fordernd sind. Jetzt aber freuen wir uns darauf, dass Felix wieder fit wird und unsere Kämpferin die Therapie beenden kann und wir in eine noch glücklichere Zukunft schauen, die zwar sicher vorerst nicht mehr Bergerlebnisse im klassischen Sinn ermöglichen wird und noch mehr Zeitmanagement erfordert, aber dafür so viel unbeschreiblich Schönes bringen wird.

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