Adventures von Steffi und Felix

Willkommen auf dem Blog von Steffi und Felix. Wir leben in Innsbruck und sind öfters in der wunderschönen Region rund um Tirol unterwegs. Wir lieben den (Berg-)Sport und nutzen den Blog um immer mal wieder über Touren, Reisen oder Erlebnisse zu berichten.

Azurblaue Küstenzeit

Endlich Mai und endlich nach 1 1/2 Jahren Therapieende, was bedeutet, dass unser 3-wöchiger Urlaub in Frankreich vor der Tür steht. Wir machten uns keine Stress beim Packen und so ging es Anfang Mai gegen Mittag los. Nach einer ausgiebigen Pause mit Pizzaessen am südlichen Ende des Gardasees ging es am Abend weiter bis nach Albenga wo wir einen uns bereits bekannten Schlafplatz nutzten um dort die erste Nacht zu verbringen. Die Fahrt verlief gut und wir waren am nächsten Tag auch gut erholt und konnten gleich mal klettern gehen. So wie der Start, war dann eigentlich der gesamte Urlaub, unkompliziert, spontan und einfach nur schön, nochmal Zeit zu Dritt in unserer Josi-Nana zu verbringen.

Wir fuhren dort hin oder blieben dort, wo das Wetter gut war und hatten so (bis auf die Heimreise) nur eine Regennacht, ansonsten war jeder Tag beständig und es hatte meist 20-25 Grad, was einfach nur perfekt war. Bei diesen Temperaturen macht Südfrankreich richtig viel Spaß. Das Meer war noch auf der kalten Seite und unser Nachwuchs wollte keinen Neopren anziehen, von dem her waren nur Felix und Steffi im Meer und unser Wirbelwind spielte lieber im Sand.

St. Tropez

Urlaubsaktivitäten:

Wir wollen nach wie vor in unseren Urlauben sportlichen Aktivitäten nachgehen und verschiedene Gegenden und Landschaften erkunden. Dass sich das Aktivitätsniveau mit Kind verändert hat, haben wir mittlerweile schon gelernt und so gingen wir in diesen Urlaub ganz ohne Erwartung aber mit der Hoffnung dennoch etwas zum Klettern und Auspowern zu kommen. Jede Altersphase bringt andere Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich, dazu später noch mehr. Grundsätzlich war das Reisen per se einfach, unser Sonnenschein fühlte sich schnell überall wohl und genoss es die verschiedenen Umgebungen zu erkunden, wenn auch gerne zusammen mit Mama oder Papa. Klettern war leider nicht so gut möglich wie wir uns da gewünscht hätten, da Frauen scheinbar einen starken Willen haben und so konnte unser Nachwuchs noch so gut alleine spielen und Spaß haben: sobald jemand in der Wand war, hatte sie keinen Bock mehr und rebellierte häufig. Dennoch kamen wir zu ein paar Klettertagen und Klettertouren, die allesamt wirklich wunderschön waren und die Bewegung an der Wand tat einfach immer gut und auch unsere Madame kletterte ihre erste (2er) Tour bis ganz ans Top und hatte Spaß am Ablassen und Schaukeln.

Erste Tour gemeistert

Wanderungen haben wir ebenfalls ein paar unternehmen können, wenn auch viel kürzer als gewöhnt und es musste immer viel Zeit eingeplant werden. Unsere liebe Maus wollte weder lange getragen werden noch wollte sie lange wandern, denn das wurde ihr schnell langweilig und das verkündete sie in der Dauerschleife 😊Dennoch waren alle Miniwanderungen zwar nicht schweißtreibend, aber wunderschön und abwechslungsreich mit Blick zur Küste und zum Meer.

Neben Klettern und Wandern/spazieren waren dieses Mal die Haupturlaubsaktivitäten Spielplätze, Meer, Sand und einfach das stressfreie Leben genießen.

Die Reiseroute und Schlafplätze:

Unsere grob geplante Reiseroute war Ligurische Küste, Côte d’Azur, Ardèche, Grenoble, Genf, Bregenzer Wald und alles dazwischen und rundherum. Wir ließen uns aber vom Wetter leiten und so verbrachten wir die meiste Zeit in Südfrankreich im Bereich zwischen Nizza und Toulon bis Aix-en-Provence. Auch die Provence begeisterte uns sehr und wir erfreuten uns an der Lavendelblüte und an den Olivenhainen. Von der Provence ging es mit wenigen Zwischenstopps bis nach Genf wo wir eine Freundin besuchten um dann wiederum zügig weiter bis zum Bregenzer Wald zu fahren und die letzten Urlaubstage bei guten Freunden zu verbringen. Es war die perfekte Reiseroute, weil wir trotz Maitief immer gutes Wetter hatten. Die Schlafplatzsuche war widererwarten super einfach und wir hatten von wunderschönen Plätzen direkt am Meer bis zu aussichtsreichen Plätzen über den Küstenstädten zu magischen Plätzen etwas im Hinterland und idyllischen Plätzen in den Olivenhainen fast alles und verbrachten in Summe nur 4 Nächte auf Campingplätze, wobei diese aus anderen Gründen als der Schlafplatzsuche gewählt wurden.

Magic Tree

Dazu muss auch gesagt werden, dass Campingplätze in Frankreich super leistbar, sauber und einladend sind. So bezahlten wir bspw. für einen Campingplatz mit genialem Baumhaus, Spielplatz und Swimmingpool keine 30 Euro pro Nacht.

Herausforderungen und was super lief mit fast 3 Jahre altem Kind

Für uns war das Reisen mit unser super Maus dieses Mal tatsächlich richtig einfach. Sie spiele oftmals lange alleine und wenn sie Nähe brauchte, konnte entweder Mama oder Papa sie glücklich stellen und eine Person konnte immer etwas erledigen oder genießen. Sie schlief am Abend relativ zügig und bald (zwischen 8 und 9 Uhr) ein und schlief sehr gut, sodass wir wirklich jeden Abend in Ruhe und Zweisamkeit genießen konnten.

Die Herausforderungen waren mit Sicherheit, dass unser Nachwuchs anfänglich Probleme hatte, überall aufs Klo zu gehen. Dies legte sich aber zum Glück dann doch relativ bald und dann waren wir alle 3 tiefenentspannt. Was wir daraus für uns gelernt haben ist, dass wir in Zukunft am Anfang der Reise einen Ort wählen wo wir mal 2-3 Tage bleiben um sich zu akklimatisieren und an die fremde Umgebung zu gewöhnen. Jeden Tag ein neuer Ort, ein neuer Schlafplatz und so viel neue Reize können dann ganz schön viel sein, was dann zu Unruhe führen kann.

Dass unsere Maus keinen Mittagsschlaf mehr macht, war zum einen ein großer Vorteil, weil man eine Sache weniger beachten musste, zum anderen wäre es aber natürlich teilweise auch von Vorteil gewesen, weil man eventuell längere Wanderungen unternehmen hätte können oder auch etwas mehr zum Klettern gekommen wäre.

Alles in allem ist allerdings das Reisen mit einem fast 3 Jahre alten Kind schon deutlich unkomplizierter und entspannter als mit einem 1-Jährigen Kind und es ist einfach wunderschön, wenn man mal so richtig Zeit für das Kind hat und nicht ständig nebenbei Dinge erledigen muss. Für uns hat sich das Reisen mit Bus wieder sehr bewährt und für uns ist es nach wie vor eine Urlaubsart die wir nicht ersetzten wollen sondern vor allem auch mit Kind so viele positive Seiten mit sich bringt.

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