Adventures von Steffi und Felix

Willkommen auf dem Blog von Steffi und Felix. Wir leben in Innsbruck und sind öfters in der wunderschönen Region rund um Tirol unterwegs. Wir lieben den (Berg-)Sport und nutzen den Blog um immer mal wieder über Touren, Reisen oder Erlebnisse zu berichten.

  • Mallorca

    Vor 9 Jahren waren wir bereits auf Mallorca zum Klettern und um eine gute Freundin zu besuchen, die auf Mallorca lebt. Da wir unbedingt die Freundin mal wieder besuchen wollten, entschieden wir uns, den noch möglichen Frühling zum Reisen zu nutzen. Dieses Mal wollten wir mit dem Auto nach Mallorca; diese Idee wurde allerdings bald verworfen, da es auf Mallorca keine Campingplätze für Busse gibt und das freie Schlafen sehr streng verboten sein soll. Daher wurde es dann doch wieder der Flieger, was unsere Große zuerst sehr traurig stimmte; bald wurde dies aber von Freude ersetzt 😊 Eine Unterkunft zu bekommen, war dann viel schwieriger als gedacht, schlussendlich hatten wir aber eine supertolle Unterkunft in Porto Petro für 6 Nächte und dann noch eine schön zentral gelegene Airbnb-Unterkunft in Banyalbufar für 5 Nächte. Abermals war der Trip zeitgleich mit Steffis Eltern geplant; wir wollten den entspannten Urlaub von Sizilien nachholen. Steffis Eltern gingen vorab noch wandern und kamen dann 2 Tage nach unserer Ankunft zu uns dazu.

    Porto Pedro

    In der Gegend Porto Petro waren wir ein bisschen wandern, schwimmen, Sand spielen, Eis essen, erfolglos Boot fahren und in der Cala Magraner auch klettern. Der Wind war dort die meiste Zeit ein treuer Begleiter und machte es manchmal richtig frisch. So konnten wir die wunderschöne Dachterrasse nicht ganz so häufig genießen, wie wir das eigentlich gerne gemacht hätten … aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau. Ansonsten ist der Südosten wirklich wunderschön, die Calas laden alle zum Baden und Sandstrandgenießen ein und sind vor allem in der Vorsaison wirklich unfassbar schön, da man auch noch ausreichend Platz hat. Unsere Große hat in der Cala Mondragó ihren ersten Klippensprung von ca. 1,5 Metern gewagt und war danach so stolz – und der Papa mindestens genauso 😊 Der Nationalpark Mondragó ist außerdem toll zum Laufen und Wandern. Die Cala Magraner ist tatsächlich ein Paradies für Familien, die baden und klettern wollen und die im besten Fall noch Großeltern dabeihaben. Wirklich lohnende Routen, die im Frühling am VM noch im Schatten liegen, und eine wunderschöne Kiesbucht inmitten der Felswände – und wenn man Glück hat, darf man auch noch Schildkröten beobachten. Der Weg zur Bucht kann allerdings mit Kindern schon mal länger werden, aber die Schafe am Wegrand und die Vegetation sorgen zumindest etwas für Abwechslung. Die geplante Bootsfahrt mit unserer Freundin wurde leider noch im Hafen wieder abgebrochen, da trotz Probefahrt am Vortag der Motor nicht mehr ging … immerhin hatten die Kids Schwimmwesten an und waren zumindest kurz am Boot.

    Sehr angenehm war, dass das Dörfchen mit dem Hafen unmittelbar vor der Haustür lag und auch die Sandstrände zu Fuß erreichbar waren oder nur wenige Autominuten benötigt wurden. Nach 6 Tagen hatten wir dann, inklusive des bereits im April überlaufenen Markts in Santanyí, alles gesehen und freuten uns auf den Westen. Danke auch noch mal an Sissi für alle Insidertipps, die tolle Gastfreundschaft und die schönen gemeinsamen Tage.

    Kleines Klettern

    Da Mallorca zum Glück eine kleine Insel ist, war der Wechsel in den Westen sehr stressfrei. Die Unterkunft in Banyalbufar lag mitten im Dorfkern und hatte abermals eine gigantische Dachterrasse, die dieses Mal täglich genutzt wurde – genauso wie der traditionelle Innenhof. Der „Haustrand“ war dieses Mal etwas schwieriger zu erreichen, weil man doch einige Höhenmeter hinunter musste. Normalerweise alles kein Problem; mit Kindern kann es dann schon mal länger und mühsamer werden. Zum Glück gab es am Weg allerdings 100 Katzen, 2 Ponys und 1 Pferd – das machte den Weg zwar nicht schneller, aber erträglicher 😊

    Die Buchten an diesem Eck sind leider nicht kinderfreundlich, wenn auch bestimmt wunderschön, weil sehr rassig. Die Kids kamen allerdings nochmals auf ihre Strand- und Meerkosten, da Oma und Opa mit ihnen in den Süden fuhren, während wir in Ruhe am tollen mallorquinischen Fels klettern durften. DANKE dafür; es war wunderschön und sehr erholsam, wenn auch leider der eine Felstag etwas ruhiger angegangen wurde, da wir alle etwas angeschlagen waren. In den Klettergebieten trafen wir kaum andere Leute; scheinbar kommt niemand mehr zum Klettern, weil alle zum Radfahren kommen. Die Massen an Rennradfahrern im Westen kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Key Learning war außerdem, dass es – nur weil nur 1 Minute Zustieg ist – nicht bedeutet, dass der Wandfuß annähernd kinderfreundlich ist. Aber auch an diesem Tag erreichten wir unser Ziel: Unsere Große kletterte eine Tour (so wurde das Klettern mit Selbstsicherung mal wieder geübt), wir kletterten auch eine schöne Tour (die einzige mit akzeptablen Bolts) und die Kleine schlief im eingekeilten Buggy tief, fest und ewig (eigentlich viel zu lange). Aber es wäre ja langweilig, wenn alles immer nach Plan laufen würde. Steffis Eltern hatten jedenfalls an diesem Tag eine wunderschöne Wanderung und konnten somit wieder Kraft sammeln, um die energiegeladenen Enkelkinder am Abend wieder zu beschäftigen.

    Klettertraum

    An einem Tag machten wir einen etwas weiteren Ausflug nach Alaró, um dort das Castell de Alaró zu besuchen und im traditionellen Restaurant das sehr bekannte Lamm zu probieren. Die Wanderung zum Castell war warm und zog sich abermals mit den Kids ein bisschen, aber es war es definitiv wert, da die Aussicht sehr schön ist, die Esel oben sehr süß, der Kaffee hervorragend schmeckt und die Wegführung auch wirklich nett ist. Außerdem schmeckt danach das wirklich köstliche Lamm noch mal besser.

    Da wir immer noch nicht alle ganz gesund waren, gingen Felix und Steffi, anstatt eine Runde zu laufen, am Abend einen Sangría und Tacos bei traumhaftem Sonnenuntergang genießen. Das kann schon auch was, und zumindest Felix konnte dann trotzdem am vorletzten Abend noch den Hausberg erzwingen, was wohl wirklich eher ein Erzwingen als ein Trailrun war. GPS auf der Uhr kann dann schon mal nützlich sein 😊

    Auch in Banyalbufar war das Essen köstlich und wir genossen auch hier die kulinarischen Besonderheiten auf Mallorca. In Summe waren wir diesen Urlaub tatsächlich für unsere Verhältnisse oft essen, aber wir finden, es gibt selten eine Gegend, wo es sich so lohnt. Wir aßen immer etwas anderes und Spezialitäten, die es so bei uns nicht gibt, und wurden nie enttäuscht, da alles immer hervorragend mundete. Von Fisch über Paella zu Kroketten, Artischocken, Rote-Rüben-Carpaccio, Ziegenkäse und Lamm war alles dabei, und wir erinnern uns gerne daran.

    Gassengang

    Nach 11 Tagen war der Urlaub dann doch auch wieder schnell vorbei, was für uns aber okay war, da er superabwechslungsreich war, wir immer Traumwetter hatten (am letzten Abend hat es das 1. Mal leicht geregnet), wir Großeltern hatten, die uns mehr als nur super unterstützten, und einfach – trotz Kränklichsein – total genießen konnten. Der Rückflug ging dann ja direkt nach Innsbruck, was die Heimreise superentspannt machte, da wir zum einen direkt bei unserer Josi-Nana landeten und zum anderen nur 15 Personen im Flugzeug waren, was das Fliegen mit Kindern viel entspannter macht. Der Anflug nach Innsbruck war sehr beeindruckend und die Große konnte die Eindrücke dieses Mal auch schon gut wahrnehmen und verarbeiten, und die Kleine war, obwohl sie beim Rückflug nicht mehr schlief, auch superbrav.

    Zu Hause gab es dann in unserem tollen Garten Pizza und dann ging es für die Kids eh gleich ins Bett.

    Obwohl Mallorca im Frühling auch schon gut besucht ist, ist es dennoch eine Reise wert und man wird bestimmt nicht enttäuscht, da die kleine Insel wirklich viel zu bieten hat – für Groß und Klein 😊

  • Von-Zuhause-Windegg

    Der Besuch der Großeltern bedeutete für Steffi und Felix wieder einmal die Möglichkeit, einen etwas längeren gemeinsamen Ausflug zu machen. Schon lange stand auf dem Plan, von der Haustür mit dem E-Bike in Richtung Fotscher Tal zu fahren und einen der dortigen Berge als Skitour zu machen. Die Wahl fiel auf das Fotscher Windegg (2577m), auf dem die beiden bereits waren, das aber sehr spaßige Hänge zu bieten hat. Der Winter 25/26 war ja ohnehin durchwachsen, weswegen nicht mehr mit Top-Bedingungen gerechnet wurde, aber Spaß sollte es trotzdem machen.

    Start nach E-Bike

    In der Früh ging es los und die Strecke bis ins Fotscher Tal war trotz der schweren Rucksäcke dank E-Bike keine wirklich anstrengende Angelegenheit. Durch die Wärme war der Aufstieg dafür schon eher ungewohnt, auch wenn die Höhenmeter recht schnell purzelten. Ab der Baumgrenze wurde es dann noch einmal deutlich wärmer, aber das Ziel kam auch immer mehr in Sicht. Der Schnee war stellenweise schon recht schwer, aber wir waren tatsächlich den gesamten Aufstieg alleine unterwegs. Die letzten Höhenmeter wanderte der Blick immer wieder in die Nordostflanke des Fotscher Windegg, wo doch einige alte Lawinenkegel zu sehen waren. Die letzten Meter waren dann auch noch einmal etwas windverblasen und hart, aber es war schön, alleine am Gipfel zu stehen. Nach einiger Zeit gesellten sich dann noch zwei nette Bayern dazu, die den Aufstieg von Gries im Sellrain bewältigt hatten. Nach einem netten Gipfelratscher machten Steffi und Felix sich an die Abfahrt.

    Kalkögel

    Die direkte Variante wurde aufgrund der Schneebeschaffenheit und der alten Lawinenkegel gemieden, aber etwas früher als beim Aufstieg wurde dann doch in die Hänge hineingestochen. Der Schnee war oben noch recht passabel, wurde unten heraus aber schon sehr schwer und teilweise fast faulig. Die Abfahrt war dann eher ein Kraftakt; Spaß hat es trotzdem gemacht – vor allem mal wieder zu zweit 😊. Wir genossen dann noch die Sonne. Steffi ließ ihre Thermoskanne unterhalb der Almindalm stehen, die leider auch einige Wochen danach, nach erneutem Hinaufsteigen, nicht mehr auffindbar war. Sicher kein 10/10-Tag, aber trotzdem ein tolles Erlebnis und eine Luxussituation, von der Haustür aus mit dem E-Bike solche Touren machen zu können.

  • Girls on Tour

    Da vor zwei Jahren der spontane Ausflug mit Sarah nach Arco ein unvergessliches Erlebnis geblieben war, wurde – nachdem nun auch die Kleine nicht mehr auf Steffi angewiesen ist – bereits im Oktober ein Termin für April fixiert, um den Trip zu wiederholen. So ging es am Freitag, den 10.04., am Abend für Steffi und Sarah in Richtung Süden; Felix fuhr mit den Kids nach Osten und verbrachte bei seinen Eltern ein schönes Wochenende gemeinsam mit den Kindern.

    Wir steuerten erneut unseren bereits bekannten Schlafplatz in Arco an, wo wir uns mit zwei Italienern und – wenn man den Schildern glauben darf – vermutlich ein paar Bären den Platz teilten. Nachdem wir die Routenplanung für abgeschlossen hielten, fiel Steffi allerdings ein, dass sie diese Route vor drei Jahren bereits geklettert war; daher wurde noch einmal umgeplant und eine für Steffi bestimmt forderndere Tour gewählt. Die Vorfreude war groß, und so verbrachten wir eine ruhige Nacht.

    Damit die Sonne kein allzu großes Thema werden sollte, ließen wir uns am Morgen besonders viel Zeit und genossen ein ausgedehntes Frühstück. Danach ging es gemütlich zum Einstieg der Elios am Monte Colt. Bis zur Schlüssellänge lief es super: wunderschöne Kletterei, steil, gutgriffig, ausreichend abgesichert. Die 4. Seillänge (= Schlüssellänge) war dann für uns beide sehr fordernd, und so musste auch kurz die Schlinge Abhilfe leisten. Das änderte aber nichts daran, dass es eine wunderschöne Länge war – ausreichend anstrengend für Psyche und Physis. Steffi beschloss allerdings, die nächste, kaum nennenswert leichtere Seillänge nicht vorzusteigen, und so durfte Sarah die wirklich wunderschöne leichte Querung und den letzten Aufschwung im Vorstieg genießen. Steffi legte eine Pause ein und merkte, dass Ausdauer und Kraft einfach nicht mehr so da sind, wie das einmal war. Dennoch wurde auch diese Länge genossen, denn der Fels ist tatsächlich supergenial und die Linienführung ebenfalls. Danach waren noch vier Seillängen zu klettern, die wir wieder in Wechselführung absolvierten. Die 7. Seillänge hatte es noch einmal ordentlich in sich; einige Dächer mussten gemeistert werden – immer gutgriffig, aber auch sehr kräftig. Umso glücklicher war Steffi, dass sie dieses Mal (trotz Nachstieg) den Rucksack nicht hatte, und so konnte diese Länge noch einmal ordentlich geklettert und genossen werden. Nach den neun Seillängen waren wir dann gut erschöpft, genossen den Ausblick und die Tatsache, dass der Tag schon so lang war; so hatten wir, obwohl wir viel länger als gedacht gebraucht hatten, noch absolut keine Eile mit dem Abstieg.

    Danach ging es auf einen Espresso und einen Aperol und dann in die erfrischende Sarca – zumindest für Steffi; Sarah mied die Kälte lieber, da sie nicht ganz fit war.

    Zufrieden und hungrig ging es dann Pizza essen, und Steffi feierte am meisten, dass es bereits nach 20 Uhr war – und es einfach egal war. Es gab keinen Zeitdruck oder irgendetwas, das erledigt werden musste. So konnte das Pizzaerlebnis nochmals mehr genossen werden.

    Wir beschlossen, am nächsten Tag noch eine ganz leichte Mehrseillängen-Tour zu gehen. Ursprünglich wollten wir am Sonntag Sportklettern, da wir beide das Gefühl hatten, dass dafür zu wenig Power da wäre. Außerdem war die Lust am Mehrseillängen-Klettern schon wieder so gestiegen – weil es Steffi einfach noch viel mehr gibt als das Sportklettern –, dass die Möglichkeit nun genutzt werden sollte.

    Dieses Mal beeilten wir uns am Morgen etwas, da wir ja schließlich wieder nach Hause mussten – die Kids erwarteten Steffi um 17 Uhr 😊.

    Wir entschieden uns für die Amazzonia und konnten nach kurzem Warten am Einstieg dann ohne weitere Pausen an den Standplätzen die Route zügig klettern. Es war wirklich eine wunderschöne Tour, mit schönem Blick zum Fluss, und obwohl die Längen alle relativ einfach waren, war es lohnende Kletterei. Dieses Mal war Steffi bei der Schlüsselstelle dran, was in diesem Fall aber kein Problem war. Die elf Seillängen gingen wirklich schnell von der Hand, und so konnten wir beim Auto noch in Ruhe jausen, ein Eis essen und uns sehr zeitig auf die Rückreise machen. Diesen Puffer brauchten wir ohnehin, da wir am Brenner dann im Stau standen; so kamen wir aber trotzdem rechtzeitig in Grinzens an.

    Danke, Sarah, fürs Taxi und das abermals unvergessliche Wochenende bei absolut perfekten Wetterbedingungen, mit perfektem Fels und viel Dolce Vita 😊.

    Steffi war zwar erschöpft, aber so glücklich, mal wieder ausbelastet zu sein und sich im positiven Sinne zu spüren. Es ist schon erschreckend, wie viel Substanz man körperlich, mental und generell durch Kinder verliert, aber gleichzeitig ist es auch schön zu sehen, was trotz weniger Klettermeter immer noch geht – und dass es immer noch genauso viel Spaß macht. Ein Wochenende mal ohne (Kinder-)Uhr war mitunter ein großer Teil der Erholung, und gleichzeitig war es so schön, so herzlich und strahlend empfangen zu werden. Die Kinder an diesem Abend ins Bett zu bringen, war der krönende Abschluss eines perfekten Wochenendes.

  • Me (Steffi) Time

    Die Zeit für die Mütter ist immer sehr eingeschränkt und daher hat Steffi sich diesen Herbst fest vorgenommen, wenn irgendwie möglich, Zeit für sich in der Natur zu nehmen. Da die Kleine nun auch schon zwei Vormittage zur Tagesmutter geht, ergaben sich tatsächlich manche freien Vormittage, beziehungsweise hat Steffi die Bewegung und Zeit in der Natur, den nie enden wollenden ToDos vorgeschoben. Aus diesem Grund hatte sie ein paar wunderschöne Momente am Berg von denen sie unendlich viel Kraft für den fordernden Alltag mit zwei Kindern tanken konnte. Sie war am Salfeins, am Kögele, am Priemesköpfl und Skifahren in der Lizum. Klingt gar nicht so viel für über 3 Monate Zeit, aber jeder einzelne Ausflug war so lohnend und schön und die Dankbarkeit so groß, so Nahe an den Bergen mit ihrer unbeschreiblichen Schönheit und Ruhe zu wohnen. Es ist einfach ein Paradis und die Flucht aus dem Alltag ist wahrscheinlich kaum wo anders so leicht möglich und vorallem sie so intensiv genießen zu können – wenn auch nur mit der Handykamera 😉

  • Kampenwand-Partie

    Im September haben wir bereits geplant, dass wir an einem Wochenende einen Tag für uns an der Wand verbringen möchten und eine Nacht in unsere Josi Nana nur für uns zu zweit. Die einzige Möglichkeit war an einem Novemberwochenende, die Kids wurden am Freitag nach Deutschland gebracht und am Samstag wollten wir zeitig starten um an diesem Tag eine Klettertour gehen zu können. Am Sonntag nach dem Frühstück sollte es dann wieder zurück zu den Kindern gehen. Soweit der Plan, ob das Wetter im November nur annähernd mitspielt stand in den Sternen. Aber dieses Mal war das Wetterglück und alles andere auf unserer Seite. Wir entschieden uns an der Kampenwand eine Tour zu gehen, weil 1.sieht man die Wand immer von der Autobahn, 2.ist die Anreise aus Bad Aibling sehr kurz und 3.klang die leichte die Südwand sehr ansprechend, weil kurz, südseitig und leicht, schließlich waren wir schon länger keine alpine Klettertour mehr und es sollte ja ein Genusstag werden.

    Standplatz-Laune

    Die Kids waren perfekt an Omi und Opi gewöhnt und so ging es um halb 9 am Samstag für uns los. Mit dem E-Bike ging es ganz entspannt und trotz ein paar Extrameter bis zur Alm von der aus des dann zu Fuß zum Einstieg ging. Über dem Nebel ist das Leben einfach traumhaft. Wir genossen die Ruhe, die Sonne und die Bewegung. Beim Einstieg waren wir beide etwas aufgeregt, da wir schon so lange keinen alpinen Fels mehr in den Händen hielten. Steffi startet die erste Seillänge, langsam aber sicher und genoss das Gefühl am Stand zu sein. Die zweite länge war auch schon die Schlüssellänge die Felix bedacht aber ohne Probleme löste. Der Rucksack störte Steffi ein bisschen beim nachsteigen, aber weiter schlimm war es auch nicht. Die dritte Länge war dann das Kriechband, welches speziell aber nicht weiter schwer war und Felix trotz Rucksack sehr gut meisterte. Die vierte Seillänge sollte schon die letzte sein und so genossen wir vor allem die ersten steilen Meter nochmal. Felix kletterte dieses Stück zwar anders als Steffi, aber zum Glück gibt es ja kein richtig oder falsch. Am Ende der letzten Seillänge waren wir kurz beide etwas erschrocken, als wir sahen, dass wir quasi ungesichert an einer Kante ab klettern sollten, es löste sich aber super easy auf. So waren wir ganz nach Plan schon am Ende unsere Tour angekommen, die tatsächlich sehr alpin abgesichert war und es kaum Möglichkeiten gab, etwas dazu zu legen. Beim Abstieg zur Scharte braucht es nochmal etwas Konzentration aber auch nicht mehr. Danach beschlossen wir uns noch in den Trubel zu werfen und besteigen die Kampenwand. Schöner Gipfel. Wir schafften es dann auch noch rechtzeitig in die Alm und konnten Kaffee und Kuchen in Ruhe genießen, bevor es dann mit den Radln wieder in das nebelverhangende Tal ging. Wir wollten so gar nicht in den Nebel rein.

    Wolkenmeer

    Glücklich am Auto angekommen wurde alles flott verstaut, wenn mal 4 Hände arbeiten können geht ja alles wie im Eiltempo. Die Schlafplatzsuche war tatsächlich einfach und so verbrachten wir eine Nacht in der Nähe an einem Wanderparkplatz. Wir genossen die Zeit in der Josi Nana und gönnten uns eine heiße Dusche im nasskalten Dunkeln. Die Nudeln mit Pesto waren besser als jedes 5 Sternemenü und die Nachtruhe um 21.00 Uhr war dann wohl das i Tüpfchen, genauso wie das entspannte aufwachen und gemütliche frühstücken in einer wohlig warmen Josi Nana. Wir freuten uns aber schon sehr auf die Kids und sie sich auch auf uns. Ein sehr gelungenes Wochenende, welches nicht besser sein hätte können. Kletterzeit, Campingfeeling und Paar-Zeit-Deluxe und immer mit dem Wissen, dass es den Kids genauso gut geht wie uns 😊

  • Allein am Bettelwurf

    Für Felix ergab sich ein Wochenende, um einfach mal etwas nur für sich zu machen. Von der Wohnung aus stach schon oft im Abendrot der Große Bettelwurf, mit 2726m der höchste Gipfel der Gleirsch-Halltal-Kette im Karwendel ins Auge. Kurzerhand wurde die Überschreitung des Kleinen (2650m) und Großen Bettelwurf vom Halltal aus geplant. Mit Fahrradträger am Auto und dem MTB im Gepäck ging es bei leichtem Regen und Nebel auf den Wanderparkplatz in Absam. Die ersten Meter mit dem Fahrrad zurückzulegen war laut Schildern zwar „illegal“, aber der Belastungswechsel war recht angenehm. Nach kurzer Radlstrecke ging es gleich recht steil über gut markierte Wege los. Durch den Nebel konnte Felix sich auf’s Tempo machen über den Alten Schlag zur Bettelwurfhütte konzentrieren. Diese war völlig verlassen, da sie Mitte Oktober bereits geschlossen hat, was ein ungewohntes aber auch angenehmes Bild war. Ungefähr 50 Höhenmeter über der Hütte war dann auch endlich die Wolkengrenze und die Sonne war von da an Begleiterin. Es ging noch ein paar Meter über gut markierte Wege, bis der Klettersteig begann und die Fortbewegung immer öfter auch die Hände verlangte. Der Klettersteig ist sehr gut angelegt und so war der Kleine Bettelwurf bald erreicht und das Inntal zeigte sein Wolkenkleid von oben. Die Überschreitung zum Großen Bettelwurf zog dann nochmal etwas an in Bezug auf die Klettersteigschwierigkeit, konnte aber auch gut passiert werden. Beim Gipfel des Großen Bettelwurf wartete dann die zweite Person – nach dem ersten „menschlichen Kontakt“ auf dem Kleinen Bettelwurf – für diesen Tag auf Felix, der ansonsten komplett alleine unterwegs war. Was für eine Wohltat diese Stille 🙂 Diese wurde genossen und dann ebenso der Abstieg, bei dem die flache Sonne die Landschaft bereits ins das klassische Herbstlicht tauchte. Das Fahrrad machte sich dann nochmal sehr bezahlt, um doch etwas feiner wieder zum Auto zu kommen und so wurde ein sehr schöne Tag perfekt abgerundet. Absoluter Luxus, so etwas „mal eben schnell“ von zu Hause machen zu können! Am Abend stand er dann wieder im roten Licht da und wurde vom Fenster aus beobachtet…

  • Skandinavien ^4

    Unser zweites Mädl ermöglichte uns, dass wir abermals einen Familiensommer im schönen Norden verbringen durften. Lange war das Ziel ungewiss, aber dann haben wir uns doch erneut für Skandinavien entschieden, einfach weil wir es so lieben und unser Herz für den Norden schlägt. Gestartet sind wir dieses Mal am 07.07.2025 und wir hatten in etwa 8 Wochen Zeit.

    Pläne hatten wir tatsächlich wieder keine und Erwartungen noch viel weniger. Das Leben hat uns schon viel gelehrt und nun waren wir ja auch das Reisen mit Kind schon gewohnt. Dennoch hat man kleine Ziele/Wünsche im Kopf. Wir wollten uns treiben lassen, wollten ein paar Freunde besuchen/treffen, wollten Fische fangen, etwas wandern, ein bisschen laufen und der Wunsch Fels unter die Finger zu bekommen war natürlich schon sehr präsent.

    So geht es mit unserem neuen Dach, voll bepackt und voller Vorfreude um 17.30 Uhr in Grinzens los. Ein Pizzazwischenstopp in Lermoos und dann geht es bis auf eine Schrecksekunde (wir dachten das Kinderfahrrad sei weg) und einer etwas unentspannten kleinen Maus sehr gut bis nach Wedemark (in der Nähe von Hannover). Hier verbringen wir eine kurze (02.30 Uhr – 06.30 Uhr), aber gute Nacht. Der Parkplatz ist perfekt, auch am Morgen haben wir Sonnenschein und Wald zum Erkunden. So geht es dann entspannt die letzten Meter bis nach Travemünde, wo wir in der Nähe vom Fährhafen beim Silkteich einen schönen Tag verbringen. Mit der Nils Holgersson Fähre geht es am Abend mit zwei braven, aber erledigten Kindern los in Richtung Schweden, welches uns am Morgen mit Sonne begrüßt und wir am ersten Rastplatz mit Spielplatz und Meer einfach nur dankbar dafür sind, 8 Wochen ohne viel Plan, aber viel Zeit vor uns zu haben.

    Lebensgefühl
    Lebensgefühl

    Der geplante Start mit 3 Nächten am Campingplatz Ivö Camping ist die absolut richtige Entscheidung, wir können als Familie sehr entspannt ins Josi-Nana (unser Auto 😊) Leben reinkommen. Das Bouldergebiet ist abermals ganz nett und das Wetter testet uns dann auch gleich. Eine Gewitterböe zerstört unsere Markisenhalterung, welche leider nicht reparierbar war und so geht es am schnellsten Weg mit Markise im Auto in Richtung Ferienhaus von Steffi und Martin, wo die Ersatzteile geliefert werden sollen. Die Reise zum Ferienhaus in Ramsberg funktioniert gut und wir feiern ein Revival mit Clemens, Sandra und Nachwuchs. Wir genießen wie schon vor 3 Jahren die Zeit bei Steffi, Martin und Junior sehr, pflücken Heidelbeeren und machen sogar Marmelade für die Reise, fahren mit dem Boot, angeln, schwimmen, planschen, saunieren und spielen Kubb. Danke euch abermals für die unvergesslichen schönen Tage in eurem kleinen Paradis. Die Teile kommen zeitnah und die Markise kann wieder aufs Auto. So geht es dann am 17.07 weiter in den Norden. Ganz nach dem Motto Treiben lassen, ist für uns nach der Wetterberichtrecherche klar, dass wir in den Norden müssen. Da im Norden Reisen einfach keinen Mühen macht haben wir die Reisetage tatsächlich eher als Badetage abgespeichert, denn jede Pause wird bei sehr warmen Temperaturen bei einem schöneren See als dem anderen, meist fast allein, genutzt. Luxus pur und so sind wir zwei Tage später bei Mosjoen, eigentlich mal als eventueller nördlichster Punkt gedacht, war dann nicht so 😊 In Mosjoen gibt es jedenfalls eine neue Angel für Felix. Beim Einweihen der Angel beißt dann gleich mal ein Dorsch und unsere Große möchte ihn rauskeschern, dabei macht sie allerdings an den Scheren einen Abgang und landet im Wasser. Zum Glück geht die Situation gut aus und was in Erinnerung bleibt, ist, dass es sich am Meer und Wasser auszahlt immer sehr vorsichtig zu sein.

    Norwegen
    Norwegen

    Aufgrund des Hochs im Norden beschließen wir dieses Jahr Sandnessjoen und Donna mitzunehmen und es war die beste Entscheidung. Wir müssen zwar teilweise aus der Sonne fliehen, weil es viel zu heiß ist, sagen manche geplanten Wanderungen ab und sind stattdessen auf den wunderschönen Sandstränden, weil außer Baden alles zu heiß ist. Den Fischen ist es zum Glück nicht zu heiß und sie beißen gerne und viel, vor allem wenn die Große das „Fisch-halt-dich-fest“-Lied singt. Meist finden wir schattige Schlafplätze, wenn jedoch nicht, ist es tatsächlich zu warm im Bus und die Kids können auch vor 23.00 Uhr nicht schlafen und alle sind um 06.00 wieder wach, die Sonne geht ja quasi nie unter und das kann bei 30 Grad dann auch anstrengend sein. Wir reklamieren allerdings nicht und genießen das Wetter und machen stattdessen eine traumhafte und absolut gelungene Abendwanderung auf den Akvikfjellet.

    Nach Donna geht es dann ein Stück weiter nördlich bis Svartisdal, wo wir am nächsten Tag bis zum Svartisen Gletscher gehen möchten. Wir lernen am Freicampingplatz, der einen tollen Spielplatz zu bieten hat, eine sehr nette Schweizerfamilie kennen. Mit ihnen gehen wir am nächsten Tag dann mehr oder weniger gemeinsam zum Svartisen Gletscher, was der Start einer sehr schönen gemeinsamen Woche war. Eine kurze Bootsfahrt und eine schöne Wanderung erwarten uns an diesem Tag. Es ist sehr warm, die Kids sind aber superbrav und schlussendlich geht Felix die letzten Meter alleine bis direkt zum Fuße vom Gletscher, damit wir keinen Stress haben, das Boot zurückzuerwischen. Wir fahren dann am Abend mit den Schweizern noch ein Stück in Richtung Norden, bis fast zum Polarkreis. Die nächsten Tage sollten wettertechnisch nicht so gut werden. Gemeinsam mit den Schweizern machen wir aber das Beste draus und haben eine sehr schöne Zeit gemeinsam. Sind viel erfolgreich angeln, wandern, Fahrrad fahren und erkunden sogar das größte Höhlensystem in Skandinavien. Die Mädls verstehen sich super, sind ja auch nur einen Tag hintereinander auf die Welt gekommen. In Bodo nehmen wir dann eine gemeinsame Airbnb Unterkunft für 2 Nächte, was Felix gut arbeiten lässt und auch das regnerische Wetter kann gut vorbeiziehen. Zum Abschluss einer sehr spontanen und mehr als nur gelungen Woche gehen wir dann alle gemeinsam sogar noch klettern und es macht richtig Spaß Fels zu spüren und sich an der Wand zu bewegen und danach beenden wir den Traumtag mit baden noch an einem schönen See, an dem wir auch schlafen und uns dann von den Schweizern verabschieden, die am nächsten Tag zu den Lofoten starten.

    Wasser zu Licht
    Wasser zu Licht

    Wir starten am nächsten Tag nach Festvag, wo es auch ein Klettergebiet gibt, das allerdings andere Temperaturen benötigt, denn die Schlechtwetterfront ist Geschichte und es ist wieder sehr warm. So geht es dann für uns noch weiter nach Kjerringoy, eine Halbinsel nördlich von Bodo, welche unfassbar schön ist. Wir genießen die Landschaft, die fischreichen Gewässer und die leeren weißen Sandstrände. Badeurlaub Deluxe mit frischgefangenem Fisch, besser geht nicht. Nach Kjerringoy wollen wir das vielleicht letzte schöne Wetterfenster nutzen und beschließen nach Gjerdalen zu fahren, um dort auch den 4. Geburtstag zu feiern. Die aufleuchtende Kontrollleuchte vom Airbag macht die Fahrt dort hin etwas unentspannt, wir beschließen dennoch, erst nach Gjerdalen in die Werkstatt zu fahren und die Entscheidung war die richtige. 2,5 Tage, kein Handyempfang, Boulderblöcke sowie Wanderungen vom Schlafplatz erreichbar und ein sehr gelungener 4. Geburtstag bei starkem Wind, was ein Frühstück im Bus erforderte. Wir können dieses einsame Tal uneingeschränkt weiterempfehlen, da es landschaftlich genial ist und die Ruhe und Möglichkeiten, die es bietet, einem einfach entspannen lässt.

    Gjerdaelen
    Gjerdaelen

    Nach einem kurzen Werkstattbesuch in Bodo, den Felix auch zum Arbeiten nutzen kann, geht es dann tatsächlich in Richtung Süden, denn es ist ja schon Halbzeit von der Reise und auch das Wetter soll im Süden eher beständiger sein. Den Wind aus Gjerdalen nehmen wir dann für ein paar Tage mit. Das Wetter bleibt etwas unbeständiger, der Wetterbericht ist allerdings meist ziemlich genau und so können wir das Beste draus machen und sind nochmal viel angeln und wandern. In Glomfjord besuchen wir das gut beheizte Schwimmbad und sind zudem begeistert, dass die Schuhe beim Eingang ausgezogen werden, so können sich auch Kleinkinder auf sauberen Böden in der Umkleide bewegen, macht alles viel einfacher. Außerdem fängt unsere Große bei Agskardet mit ihrer pinken Angel ihren ersten Dorsch, sie ist so stolz. Die 13 Jahre alte und noch originale (!) Zweitbatterie von Josi-Nana wird in dieser Zeit auch immer schlechter und die Standheizung kann nicht mehr so gut benutzt werden, was beim nassen Gewand schon oft praktisch wäre, aber wir nehmen es hin und wollen die neue Batterie erst zu Hause kaufen. Bei Levang verbringen wir 2 Tage an einem einfachen, aber tollen Campingplatz mit Angelmöglichkeit. Die Kids brauchen einfach nochmal eine Pause bevor wir die Reisetage angehen. Die Reisetage funktionieren super und wir kommen immer mehr in den Bereich wo es wieder Boulderfelsen und Kletterfelsen gibt. Bouldern läuft mit den Kids gut, Steffi ist allerdings nach wie vor nicht so erfreut am Bouldern. Seilklettern funktioniert viel besser als gedacht, sofern wir es schaffen einen Schlafplatz in der Nähe vom Klettergebiet zu finden und so die Schlafzeiten von der Kleinen perfekt zu nutzen. Die Große ist mit ihren Hörspielen sehr glücklich und ermöglicht uns ein paar wirklich schöne Klettertouren. In manchen Gebieten kommt auch sie auf ihre Kosten, weil es leichte Touren gibt. Wir fahren über Oppdal, Lillehammer, Gjovik, Rade, Hyggen bis nach Sandvika (Oslo) und kommen in dieser Zeit wirklich gut auf unsere Kletterkosten. Wir machen auch viele kleine Wanderungen, nur das Angeln geht in dieser Gegend leider nicht mehr. Bei Lillehammer verbringen wir auch einen Tag in einem Streichelzoo, super Highlight für die Kids und bei Rade besuchen wir den Trollweg von Risseloypa, was echt total nett angelegt ist und den Kids sehr gut gefällt. Die Schlafplatzsuche wird je weiter südlich und je näher bei Oslo umso schwerer und das easy Vanlife, was wir kennen, ist plötzlich nicht mehr da. Dennoch sind die Plätze dann immer ok, aber wir müssen immer sehr lange suchen, was mit zwei Kids schon mühsam sein kann.

    Bei Sandvika treffen wir dann eine Studienfreundin von Steffi und verbringen mit ihr und ihrem Nachwuchs einen wunderschönen Tag bei Saeteren, ein toller Waldparcourspielplatz, und anschließend gibt es noch selbstgemachte Pizza, bevor es am Abend dann noch ein Stück weiter in Richtung Telemarkskanal geht. Danke Mathilde und Fred für eure Gastfreundschaft, eure Skistöcke und den unkomplizierten schönen Tag.

    CampFire
    CampFire

    Die Tage sind schon fast gezählt und wir genießen die letzte Woche in Norwegen noch in vollen Zügen. Die Schlafplätze sind wieder super schön und viel einfacher zu finden, das Wetter ist traumhaft, wenn auch schon der Herbst grüßen lässt, lädt aber dennoch auch noch zum Planschen ein und bis auf die kalten Nächte ohne Standheizung bleiben nur schöne Momente in Erinnerung. In Kongsberg bekommt man auch ohne Probleme Gas, sofern man deutlich vor Ladenschluss ankommt 😊 Die Batterie wird immer schwächer, bis sie auch den Kühlschrank nicht mehr ausreichend versorgen kann, zum Glück sind die Nächte kühl genug, um das Essen draußen zu lagern, das gefällt den Waldmäusen allerdings auch. In Kristiansand gehen wir dann nochmal shoppen und die Kids spielen am Spielplatz und der Schlafplatz in der Nähe mit Brombeeren und Meer könnt zum Abschluss deutlich schlechter sein.

    Die Fährfahrt Kristiansand-Hirtshals ist dank Spielecke und Outdoorspielplatz sehr kurzweilig und wir kommen ganz nach Plan am Campingplatz Klitgard an. Der Campingplatz ist noch besser als erwartet. Der Spielplatz ist einfach nur genial, der beheizte Swimmingpool wird auch öfters besucht, die Tiere zum Streicheln und Füttern oder nur anschauen sind sowieso das Highlight, genauso wie das kostenlose Reiten und die Dünen mit einer beeindruckenden Treppe zum Meer runden das Gesamtpaket perfekt ab. Tja, da dachten wir nach dem Besuch im Oceanarium bei Hirtshals, wir bringen die Josi-Nana mal ein paar Tage in die Werkstatt und verlängern den Urlaub ein bisschen. Mit der großartigen Unterstützung der Campingplatzbesitzer und der hilfsbereiten Werkstatt, können wir den ungeplant verlängerten Aufenthalt tatsächlich noch sehr genießen, zudem das Wetter dann doch deutlich besser ist als gemeldet. Am 02.09 geht es dann aber doch endlich nach Hause. Mit einem wunderschönen Zwischenstopp in Niederbachem bei Basti und Nina geht es ansonsten zügig bis nach Grinzens, wo wir in der Nacht von 04.09 auf 05.09 ankommen und unsere Große kurz vor zu Hause wach wird und sehr glücklich sagt: „Jetzt erkennen meine Augen ja wieder alles, so schön.“

    Ja nach 8 Wochen ist es tatsächlich einfach nur schön wieder nach Hause zu kommen.

    5*
    5*

    Reisen 2 Kids vs. 1 Kind

    Für uns war die Reise tatsächlich noch erholsamer als die Reise mit nur einem Kind. Ganz einfach deshalb, weil wir das Reisen mit Kind schon kannten und genau wussten was uns erwartet und die eine Person mehr macht kaum noch einen Unterschied, zudem die Kids ja, obwohl sie noch so klein sind, auch miteinander spielen und sich beschäftigen. Natürlich muss man Schlafenszeiten etc. vielleicht etwas besser planen, aber da war unser Glück, dass die Kleine sehr unkompliziert war, was das Schlafen betrifft und auch eine gute Autofahrerin war und die Große mittlerweile eben auch. So waren die Autofahrten tatsächlich sehr oft unsere Zeiten zum Runterkommen und Erholen, da mal nicht geplappert wurde, etwas zerlegt wurde, sich in Gefahr gebracht wurde oder sonstige Bedürfnisse gedeckt werden mussten. Am Anfang war es etwas anstrengend, da die Kleine immer zwischen 06.00 und 07.00 Uhr wach war und gleich mal rauswollte. Das hat sich aber zum Glück gelegt und sie kam in den Urlaubsmodus rein und hat meist auch etwas länger geschlafen, sodass man nicht um 06.00 Uhr in die Kälte raus musste.

    Was uns bei dieser Reise sehr viel Ruhe und Ausgleich gegeben hat, war bestimmt auch die Tatsache, dass wir es geschafft haben, dass wir regelmäßig laufen gegangen sind. So haben wir uns immer abgewechselt und wenn es die Umstände und der Schlafplatz zuließen ging einer von uns, sobald die Kids schliefen; 30 Minuten joggen (das ging sich auch ohne Steffis Milch aus😉). Diese halbe Stunde war so wertvoll, zum einen, einfach mal Zeit für sich, zum anderen konnte man sich einfach gut auspowern und nebenbei hat man meist noch wunderschöne Gegenden erforscht.

    Bei der ersten Reise hatten wir ein Krabbelkind mit dabei, dieses Mal ein Kleinkind das schon Laufen konnte. Wir haben davor oftmals diskutiert, was denn wohl besser sei. Nach der Reise, vor allem im Norden wo es dennoch, trotz Traumwetter, öfters auch feucht und nass war, können wir ohne zu überlegen sagen, dass es für uns angenehmer war, dass die Kleine bereits laufen konnte. Man ist einfach doch viel weniger am Boden unterwegs, was durchaus viele Vorteile hat. Es werden etwas weniger Steine und sonstige Dinge gefunden, die in den Mund gestopft werden können und die Kids sind nicht sofort überall nass, wenn es regnet, da das Gatschgewand laufende Kinder einfach noch besser trocken hält als krabbelnde. Zudem war unser Glück, dass die Kleine noch nicht lange davor das Gehen gelernt hat, so war sie so zufrieden, weil sie die Welt endlich stehend erkundschaften konnte.

    Gemeinsam Meer
    Gemeinsam Meer

    Fazit

    Es war abermals eine unfassbar schöne Familienzeit die uns nie mehr jemand nehmen kann und die wir wirklich in vollen Zügen genossen haben und die paar Kleinigkeiten am Auto konnten uns dieses Mal tatsächlich nicht aus der Ruhe bringen und all das, was wir uns gewünscht haben, durften wir erleben und noch viel mehr. Kaum Mücken oder Knots (warum auch immer), das Wetterglück, die Freunde die wir getroffen haben und kennen lernen durften, die Unbeschwertheit, die Flexibilität, die terminlose Zeit, die ungeplante Reiseroute, die tollen Landschaften, die einsamen Plätze, die Tierwelt, die Beerenwelt, die Kletterfelsen, die Berge, Höhlen und Hügeln, die leeren Strände, die fischreichen Ufer, die einfache und unkomplizierte Art zu Leben in nur wenigen Quadratmetern oder unendlichen Quadratmetern, je nach Perspektive, die Entwicklung der Kinder, die Zeit für UNS 4,…nichts ist für uns wertvoller, als all das und wir sind unendlich dankbar, dass wir den Luxus haben, uns diese Auszeit zu nehmen und einfach WIR sein zu können. Was bleibt sind die Bilder und Videos am PC und noch viel mehr die Erinnerungen und Emotionen in unseren Köpfen.

  • Kurzurlaub im Ötztal

    Wir trafen beim Klettern in der Kletterhalle zufällig zwei alte Bekannte und schon war der Plan fixiert, dass wir das Wochenende bei Christi Himmelfahrt gemeinsam im Ötztal verbringen werden. So ging es am Freitag nach der Arbeit gegen 15:00 Uhr in Innsbruck los und wir kamen bei Sonnenschein in Längenfeld beim Campingplatz an. Das fast angrenzende Freibad ist beim Campingplatz inkludiert und so konnten wir die Kids kaum noch halten, denn das war gleich klar: Heute muss noch gebadet werden. So gingen wir spät aber bei sehr warmen Temperatuten noch ins beheizte Freibad und die beiden Kids hatten die größte Freude mit der Rutsche die sie bereits alleine rutschen konnten.

    Knutscher

    Danach freuten wir uns auf die Pizza die wir gleich beim Restaurant am Campingplatz holen wollten, aber leider hatte diese – warum auch immer – noch Zwischensaison und geschlossen. Es wurde eine Pizzeria in der Nähe ausgechekt und so konnten wir dann doch noch einen Pizzaabend genießen. Die Kids konnten sich auf den beiden Spielplätzen die Zeit gut vertreiben. Die Sanitäranlagen auf dem Campingplatz sind ausgesprochen Deluxe und absolut nicht Standard und tatsächlich schon fast einen Besuch wert 😊

    Am nächsten Tag ging es dann nach Oberried klettern wo wir uns mit noch weiteren Freunden und Nachwuchs trafen. Am Anfang war es noch zu heiß zum klettern, dann aber kam der Schatten und wir kamen alle auf unsere Kosten und sammelten ein paar Klettermeter, auch unsere Große hatte wieder richtig Spaß daran. Zurück ging es dann wieder zu Fuß und die Kids mit dem Rad, was es für alle Seiten sehr angenehm machte.

    Abfahrt

    Während wir kochten hatten die beiden großen Kinder und aber auch die Kleine Spaß am Spielplatz und kamen dann hungrig genau rechtzeitig zum Essen. Nach einer Campinplatzradrundfahrt mit Bademantel ging es dann etwas früher als am Vortrag ins Bett. Der Regenguss am späten Abend überraschte uns dann alle, genauso wie das bewölkte Wetter am nächsten Tag. Nach Abbau und Zusammenpacken ging es dann dennoch gegen Mittag nochmal ins Freibad wo die Kids im Wechsel von Regen und Sonne das Freibad für sich alleine hatten. Danach haben wir im Schwimmbadrestaurant noch gut gespeist und fuhren glücklich und zufrieden nach einem wirklich sehr gelungenen Wochenende mit toller Gesellschaft nach Hause.

  • Erstkommunion = Erstausfahrt

    Da unsere Nichte Anfang Mai Erstkommunion hatte und die Reise nach Graz doch sehr weit ist, beschlossen wir einen Kurzurlaub daraus zu machen und unser neues Dach auf der Josi Nana auszuprobieren. Bis Dato hat es schließlich mehr Nerven gekostet (Stichwort Tiefgaragenhöhe…), als Entspannung gebracht und das sollte dringend geändert werden. Bei der Hinfahrt haben wir dann aber doch lieber das trockene Gästezimmer von Camilla und Christoph genutzt, denn bei 3 Grad und Regen wollten wir dann auch nicht das 1.Mal im neuen Dach schlafen.

    Das Upgrade

    Nach einem sehr gelungenen Wochenende in Graz, fuhren wir dann am Sonntag am Abend noch Richtung Kärnten um in der Nähe vom Kanzianiberg die erste Nacht in der upgegradeten Josi Nana zu schlafen. Und es war genial, der Schlafplatz war super und das Schlafen ebenso, unsere Große will seit dem am liebsten nur noch im Dach mit Felix nächtigen und die Kleine kuschelte mit Steffi im „alten“ Bett und vor allem Steffi genoss den Platz den sie hatte auch wenn „die Kleine“ quer lag.

    Das Wetter war etwas unbeständig angesagt und daher planten wir alles sehr spontan. In der Früh genossen wir den schönen Schlafplatz am Wasser und nach dem der Nebel abzog saugten wir die Sonnenstrahlen richtig auf. Diese blieben uns auch beim Klettern am Kanzianberg erhalten. Die Große kletterte 2 Touren und zwar ganz ohne Unterstützung. Für Kinder ist der Kanzianiberg tatsächlich ein Paradis. Nachdem die Große fertig war ging die Reise weiter zum Affenberg. Gerade rechtzeitig bei der Ankunft fing es zum Regnen an. Wir schafften es trotz zwei schlafender Kinder und Regengewand anziehen gerade noch rechtzeitig zur Tour um 13:00 Uhr. Bis auf die Kleine fanden wir alle die Tour und das Erlebnis wirklich lässig und zu empfehlen. Es ist einfach total cool, wenn die Affen so selbstverständlich an einem vorbeispazieren.

    Danach ging es noch bis nach Osttirol wo wir auch einen akzeptablen Schlafplatz fanden und eine ruhige gute Nacht verbrachten und es von da am nächsten Tag nicht mehr weit bis zum Dürrensee war, wo wir planten, dass wir eventuell ein paar Meter klettern könnten. Die Kids spielten tatsächlcih super mit und so sind wir beide 2 Routen geklettert und waren super happy, dass wir das 1. Mal zu viert ohne Unterstützung klettern waren und das auch noch erfolgreich. Die Große ging danach noch in den eiskalten Dürrensee und hatte ihren Spaß dabei.

    PlitschPlatsch

    Der Wetterbericht lies uns dann doch noch an diesem Tag das Tal verlassen und wir entschieden uns dann für einen Campingplatz als schöner Abschluss des wirklich gelungenen Kurztrips. Der Campingplatz war perfekt, es war noch fast nichts los, so konnte die Große mit ihrem Rad herumfetzen, es gab einen tollen Spielplatz und einen kleinen Zoo, wo die Große sogar einen Hasen und ein Pony streicheln und einen Pfau bewundern konnte. Zudem hatte er tolle Kindersanitäranlangen und ein Restaurant mit super Kinderkarte und guter Pizza, alles rundum perfekt für Eltern und Kinder.

    Am nächsten Morgen mussten wir dann zügig los, da Felix um 10.00 Uhr ein Meeting hatte, welches wir für die Autofahrt geplant hatten. Es ging sich alles perfekt aus, die Kids konnten nochmal zum Zoo, Felix konnte alles packen und dann ging es los und wir mussten bis nach Hause nicht eine Pause einlegen und waren Mittag wieder zu Hause. Besser hätten die paar Tage, die sich mindestens wie eine Woche anfühlten nicht sein können – Vanlife ist einfach toll.

  • Sizilien – Bella Italia Deluxe

    Da unsere Josi Nana ein Dachupgrade bekommen sollte und wir somit 10 Tage ohne Auto gewesen wären, beschlossen wir diese Zeit zu nutzen und mal nicht ins Auto, sondern in den Flieger zu steigen. Sizilien stand schon mal ganz oben auf der Liste, Corona machte uns damals aber einen Strich durch die Rechnung. Dieses Mal sollte es nun endlich klappen. Leider hatte von unseren Freunden niemand Zeit und so entstand die Idee, dass Oma und Opa ihren Süditalien Roadtrip dieses Jahr im Frühjahr machen und wir uns eine Woche in Sizilien treffen.

    Wir entschieden uns die 8 Tage an einem Ort zu verbringen und einfach mal eine ganz entspannte Woche zu haben. Wir nahmen uns ein einfaches aber ausreichendes Bungalow am Campingplatz, welches wir mit Steffis Eltern teilten und das Mietauto sorgte für die notwendige Flexibilität.

    Aufbrausend

    Der Flug lief mit beiden Mädls super, die Große liebte es endlich mal in einem Flugzeug sitzen zu dürfen und die Kleiner unterhielt zumindest die Männer an Board. Bei der Ankunft in Palermo begrüßte uns Sizilien dann gleich mal mit ordentlichen Regenschauern, was aber nicht so schlimm war, da es im Bungalow bereits gemütlich war und Essen am Tisch stand. Großeltern sind einfach der Wahnsinn ❤

    Am nächsten Morgen kamen Tochter und Vater bei der Entdeckungstour dann gleich mal in einen ordentlichen Regenguss, aber das war es dann auch mit dem Regen für die restlichen Tage. Von nun an begleitetet uns in San Vito Wind, Sonne, ein paar Wolken, guter Aperol, bestes Gelato, leere Sandstrände, schöne Buchten, toller Fels, entspannte Kinder, eiskaltes Poolwasser, ein piepsendes Mietauto, Pferde, Eseln, Schafe, der Blick auf und vom Monte Monacco, Hühner mit Hahn und einfach eine erholsame Zeit mit viel entspanntem Programm für Alt und Jung.

    Wir genossen die Vorsaison auf Sizilien in vollen Zügen, zum einen genossen wir die angenehmen Temperaturen, die immer zwischen 20 und 25 Grad lagen und zum anderen die leeren Strände und Buchten, die mit mehr Touristen bestimmt ihre Idylle verlieren. Die Kids genossen es, einfach am Strand zu spielen und mit dem Wasser zu spritzen, für richtiges baden sind unsere zwei Mädls ohnehin noch zu klein.

    Never Sleeping Wall

    Wir genossen es sehr, dass wir zwei einmal ohne Kinder klettern konnten und waren vom Fels sehr beeindruckt, wenn auch schnell müde in den Armen. Die Kletterei ist tatsächlich sehr lohnend und macht Spaß auf mehr. Von der Jahreszeit hat es perfekt gepasst, später im Jahr ist es vermutlich schon zu warm.

    Auch den Monte Monacco haben alle vier Erwachsenen erklommen und wir haben alle den Ausblick auf die wunderschöne Bucht von San Vito und den Nationalpark Zingaro genossen.

    Perspektive

    Unsere Große ist die Routen Pizza, Pasta und Gelato geklettert und hat all das auch ausreichend gegessen 😊

    Das Rikscha fahren mit Oma und Opa war für unsere beiden Mädls das absolute Highlight und wird wohl nun bei jedem Urlaub in Italien ein Muss sein. Neben Kletterwänden und Strand haben wir aber auch etwas Kultur eingeplant und das Städtchen Castellazzo besichtigt, was definitiv einen Besuch wert war und nicht nur wegen der Kuschelkätzchen die es dort gab.

    Sehr besonders an diesem Urlaub war die Tatsache, dass wir immer 8 Hände für 2 Kinder hatten und dies vereinfachte sehr viel und nahm den Stress sehr raus und ermöglichte uns, uns wirklich zu erholen. Sei es beim Kochen, Einkaufen, Programmwahl, Programm den Kids ermöglichen und Möglichkeiten für einem selbst, es war einfach alles so viel einfacher und die Kids haben die Zeit mit ihren Großeltern natürlich auch sehr genossen. Die Wahl, dass wir ein Bungalow am Campingplatz nehmen war für uns genau richtig und würden wir immer wieder so machen. So gibt es für die Kids auch bei der Unterkunft genug Programm mit Spielplatz, Swimmingpool und bei uns sogar der Haushahn. Eigentlich gibt es an diesem Urlaub nichts, was nicht super lief und so konnten wir uns alles erholen, Sonne tanken und einfach eine feine Familienzeit genießen. Wahrscheinlich werden wir irgendwann wieder mal mit dem Auto nach Sizilien reisen, denn wir haben schließlich nur ein kleines Eck kennen gelernt und das hat uns schon sehr überzeugt mit der abwechslungsreichen Vegetation und allen anderen Reizen.

    Generell gefällt uns das Verreisen mit Auto schon etwas besser, aber auch Fliegen hat seine Reize und für die Kids ist es natürlich etwas ganz Besonderes und die Airlines sind tatsächlich sehr kinderfreundlich, so darf man Autositze und Schirmbuggys kostenlos mitnehmen. Es war ein schönes Erlebnis für uns 4 und die Große ist nun endlich mal in einem Flugzeug gesessen und hat es geliebt.